Dies hatte den Vorjahresgewinn in die Höhe gedrückt. So erklärte Finanzchef Peter Wullschleger am Dienstag in Zürich den Rückgang des Gewinns im vergangenen Jahr um 10,9 Prozent auf 316,3 Mio. Franken. Mit 3.60 Fr. pro Aktie ist die Dividendenausschüttung unverändert geblieben.

Ohne Sondereffekte wäre der Gewinn um 9,6 Prozent gestiegen. Verkäufe und höhere Leerstandsquoten liessen aber den Gesamtmietertrag sinken: Dieser ging um 0,8 Prozent auf 407,4 Mio. Fr. zurück. Der Rückgang wäre allerdings stärker ausgefallen, wenn Neubauten wie der Prime Tower nicht neue Einnahmen gebracht hätten.

Der gesamte betriebliche Ertrag sank, belastet durch Sonderfaktoren, um 8,5 Prozent auf 591,7 Franken. 14,1 Mio. Franken lieferte der Winterthurer Immobilienentwickler Wincasa, den SPS im vergangenen Jahr für 103 Mio. Fr. von der Grossbank Credit Suisse gekauft hatte und dessen Erträge seit Oktober in die Rechnung einfliessen.

Das Unternehmen profitiert weiterhin von der hohen Nachfrage nach Wohnraum in der Schweiz, die eng mit der immer noch stetigen Zuwanderung verknüpft ist. Bei Geschäftsimmobilien spürt allerdings auch SPS das Überangebot, das sich in den letzten Jahren in der Schweiz breitgemacht hat. (sda)