Olten

Studierende kritisieren Ruag-Sponsoring

Eine Gruppe von Studierenden der sozialen Arbeit organisierten eine Freiluft-Gegenaktion zum Ruag-Apéro an der FHNW, das von der Fachschaft Wirtschaft abgehalten wurde.

Über 60 Personen haben sich heute Donnerstag vor dem Haupteingang des FHNW-Campus eingefunden. Mit Transparenten haben sie darauf aufmerksam gemacht, dass im Gebäude drin ein Apéro stattfand, der von der Firma Ruag gesponsert ist. Die Ruag stellt unter anderem Waffen her und steht vor allem wegen ihren Kriegsmaterialexporten in der Kritik. Organisiert wurde dieser Apéro von der Fachschaft Wirtschaft Olten.

Die Gegenaktion unter freiem Himmel entstand auf Initiative einer Gruppe Studierender der sozialen Arbeit. Auch viele der Sympathisanten stammen aus diesem Umfeld. Ein anwesender Student fasst die Anliegen der Demonstranten so zusammen: «Es soll auf dieses problematische Sponsoring aufmerksam gemacht werden. Ausserdem geht es um die Sensibilisierung der Mitstudierenden. Die Auseinandersetzung mit dem Thema soll angeregt werden.» Ein wichtiges Anliegen, wenn man bedenkt, dass die Finanzierung von Hochschulen durch Private immer mehr zum Thema wird. (mal)

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