Der Verkauf erfolge im Rahmen des laufenden Restrukturierungsprogrammes, heisst es in einer Mitteilung von Alpiq. Das Programm sieht unter anderem vor, die Nettoverschuldung um insgesamt 1,5 bis 2 Milliarden Franken abzubauen. Weitere Devestitionen seien zurzeit in Vorbereitung.

Kaufpreis bleibt geheim

Der Vollzug des Verkaufs ist für das erste Quartal 2013 geplant, vorbehältlich der erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Über den Verkaufspreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Kanton Graubünden und die Axpo streben mit dieser Transaktion keine verstärkte Kontrolle von Repower an, wie die Axpo und Repower in separaten Mitteilungen versichern. Es sei beabsichtigt, die erworbenen Aktienanteile kurz- bis mittelfristig mehrheitlich an einen neuen strategischen Partner zu verkaufen. Gleichzeitig verpflichten sich beide Käufer, dass Repower weiterhin ein selbstständiges, nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen geführtes bündnerisches Energieunternehmen bleiben solle.

Tiefere Strompreise und geringere Nachfrage

Alpiq kämpft mit einem schwierigen Geschäftsumfeld, sprich tiefere Strompreise und geringere Nachfrage. In den ersten neun Monaten 2012 sank der Gruppengewinn um 20 Prozent auf 144 Millionen Franken, der Nettoumsatz ging um 5,3 Prozent auf 9,7 Milliarden Franken zurück. Nebst den Devestitionen umfasst das Restrukturierungsprogramm auch einen Arbeitsplatzabbau. Bislang wurden 450 der weltweit 11‘200 Stellen abgebaut, davon 170 in der Schweiz. (FS)