Nebst dem Ersatz der Heizungsanlagen im Werkhofgebäude und im alten Schulhaus handelte es sich bei den restlichen Begehren um Unterhalts-/Ersatzmassnahmen im Strassen- und Werkleitungsbereich. Die neuen Kreditbegehren belaufen sich auf eine Gesamtsumme von 577 500 Franken.

Vor allem der Ersatz der beiden Heizungsanlagen führte zu angeregten Diskussionen. Aus der Bevölkerung wurde die Thematik der Nachhaltigkeit besonders kritisch betrachtet.

Einige Stimmbürger befanden die Variante Gas als nicht die optimalste – sie schlugen stattdessen vor, den eigenen Rohstoff aus dem Wald zu nutzen und eine Holzschnitzelheizung zu planen, allenfalls in Ergänzung mit einer Solaranlage für die Warmwasseraufbereitung.

Am Schluss setzte sich aber die vorgelegte Variante durch. Die weiteren Verpflichtungskredite wurden kommentarlos gesprochen. Der Steuerfuss verbleibt auch im nächsten Jahr auf 110 Prozent, für juristische und auch natürliche Personen. Das Budget schliesst dabei mit einer schwarzen Null.

Da der Kanton per 1. Januar 2016 die Verantwortlichkeit für die Anlassbewilligungen an die Gemeinden abgetreten hat, musste auch das bestehende Gebührenreglement mit einem Zusatz und den entsprechenden Gebühren dem Souverän vorgelegt werden.

Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger waren sich in diesem Punkt einig: Das Verfahren wird nicht einfacher, sondern eher komplizierter. Dennoch wurden die Änderungen einstimmig vom Souverän genehmigt.

Zum Abschluss informierte Gemeindepräsident Hugo Kissling darüber, dass der langjährige Haus- und Anlagewart II, Maximilian Wyss, per Ende Jahr frühzeitig in den Ruhestand geht.

Sein langjähriger Einsatz für die Gemeinde wurde ihm gebührend verdankt. Auch Ludwig Schwaller tritt von der Gemeindebühne ab, aber von der politischen: Nach 18 Jahren als Gemeinderat zuständig für das Ressort Soziales und Umwelt hat er per 31. Dezember seinen Rücktritt gegeben.(MGt/Phf)