Die Partei anerkennt zwar, dass eine Aktualisierung sinnvoll ist. «Diese Anpassungen rechtlicher und formeller Art sind unausweichlich», so Matthias Borner, SVP-Parlamentarier auf Anfrage. Gleichzeitig habe die SVP jedoch zur Kenntnis nehmen müssen, dass man dabei auch die Gelegenheit ergriff, neue sowie höhere Gebühren zu erheben. «Gegen dieses Vorgehen stemmen wir uns», sagt Borner dezidiert.

Nach Ansicht der SVP hätte die Revision in mehreren Schritten vollzogen werden müssen. «Erst über die rechtlichen Anpassungen befinden, dann über die Gebührenerhöhung», führt er aus. Warum aber gegen die Gebührenerhöhung? Nachdem man etlichen Vereinen in den vergangenen Jahren die Beiträge gekürzt hat, möchte man nun die Stadtkasse mit weiteren Gebührenerhöhungen sanieren, argumentiert die SVP.

«Dabei zielt man auf geschätzte Vereine, welche zum Teil massiv höhere Gebühren bezahlen müssen. Gerade die Sportvereine mit ihrer wertvollen Arbeit mit Jugendlichen leisten einen wertvollen Beitrag für die Identifikation mit unserer Stadt», so die Stadtpartei. Unter Berücksichtigung dieser Freiwilligenarbeit und dem Wert der Aussenwirkung käme die Stadt auf einen positiven Deckungsbeitrag.

Gerade nach Steuererhöhungen in den letzten Jahren und einer positiv ausfallenden Rechnung 2015 sieht es die SVP als verfehlt an, jetzt zusätzliche und höhere Gebühren in die Revision zu integrieren. (mgt/hub)