Parlamentssaal, Besprechungszimmer auf drei Stockwerken des Stadthauses sowie der Empfangsraum des 11. Stockwerks: Sie alle sollten mit WLAN ausgerüstet beziehungsweise die Kosten für die Einrichtung abgeklärt werden: Dies verlangt ein überparteiliches Postulat, welches im Mai im Gemeindeparlament eingereicht wurde.

Bezüglich Dimensionierung der Anlage wurden die Nutzerzahlen folgendermassen festgelegt: 75 (Parlamentssaal), 15 (Besprechungszimmer) und 25 (Empfangsraum). Begründet wurde der Vorstoss mit dem Umstand, dass die Ausrüstung mit WLAN das Arbeiten online sehr erleichtere und dies die Notwendigkeit, Dokumente auf Papier auszudrucken, stark reduziere, somit Kosten einspare und auch die Umwelt schone. Zudem, so die Postulanten weiter, könnten Teilnehmenden einer Sitzung auf diese Weise rasch und einfach zusätzliche Dokumente zugänglich gemacht werden.

Die Abklärungen des Stadtrats haben nun anfallende Kosten von knapp 50'000 Franken ergeben. Zuzüglich ergeben sich jährlich wiederkehrende Kosten von gut 9000 Franken. Im Weiteren würden, je nach Ausführungswünschen, die Kosten variieren. Dem Postulat etwa fehlten Angaben zur Bandbreite, die Montage des Access-Points, oder auch die Zahl der SMS Benachrichtigungen, wie Stadtrat Benvenuto Savoldelli in seiner Antwort ausführt.

Die Kosten würden den erwarteten Nutzen deutlich übersteigen, argumentiert die Exekutive. Deshalb beantragt der Stadtrat, das Postulat als nicht erheblich zu erklären.