Schlussabrechnung

Stadtkirche Olten hat Ziel erreicht: Beim Fundraising wurden über 3.5 Millionen Franken gesammelt

Die beiden Fundraiser Gery Meier und Erika Schranz sowie Baukommissionspräsident Peter Schibli (von links).

Die beiden Fundraiser Gery Meier und Erika Schranz sowie Baukommissionspräsident Peter Schibli (von links).

Die Schlussabrechnung zum Fundraising der Oltner Stadtkirche liegt vor. Die Erwartungen wurden mehr als übertroffen: Zusammengekommen sind knapp 3,6 Millionen Franken.

Anlässlich der Kirchgemeinderatssitzung vom 6. August präsentierten Inhaber Gery Meier und seine Stellvertreterin Erika Schranz von der Gery Meier Consulting GmbH aus Däniken dem Rat im Beisein von Baukommissionspräsident Peter Schibli die Schlussabrechnung zur Renovation der Stadtkirche Olten. «Der Auftrag hat mir Freude bereitet, und das Fundraising, für das unser Unternehmen verantwortlich war, hat die Erwartungen übertroffen.» Denn: Als die Zusammenarbeit mit dem damaligen Kirchgemeinderat unter der Führung von Brigitta Köhl begonnen hatte, hielt es niemand für möglich, dass das gesetzte Ziel von 3,5 Millionen Franken erreicht werden konnte; man rechnete maximal mit zwei Millionen. Meier strich dabei auch die grosse Tätigkeit von Erika Schranz hervor, welche unter anderem auch die Spendenlisten aufarbeiten musste, die ab September 2018 nicht mehr nachgeführt worden waren. Der Inhaber würdigte auch die Arbeit der Baukommission unter der Leitung von Peter Schibli. «Das Projekt war für mich stets eine Herzensangelegenheit», betonte Meier.

Erika Schranz präsentierte den Anwesenden die Schlussabrechnung, welche ein Zwischentotal von 3'440'953 Franken ausweist. Den grössten Anteil, nämlich 1'115'061 Franken, machen die Beiträge der kantonalen Denkmalpflege aus. Die zweitgrösste Summe ergibt sich aus Zahlungen diverser Stiftungen (765'500 Franken), gefolgt von etlichen Erbschaften und Todesfallspenden (633'031 Franken) und Beiträgen diverser Kirchgemeinden aller drei Landeskirchen sowie der Stadt Olten (gesamthaft 371'500 Franken). Bemerkenswert sind auch die Gaben von über 100 Privatpersonen, welche zusammen 260'402 Franken beigesteuert haben. Aber auch die beiden Bistumsopfer-Sammlungen haben einen Betrag von 140'000 Franken erreicht. Und selbst bei den Firmen – rund 20 haben gespendet – schaute eine Summe von 63'691 Franken heraus.

72'250 Franken steuerte die Christkatholische Kirchgemeinde Region Olten mit der zweiprozentigen Steuererhöhung während zweier Jahre bei. Und die restlichen 19'518 Franken setzen sich zusammen aus den Erträgen der Spendensäule, des Merchandisings sowie diverser weiterer Spenden wie etwa dem Kirchenopfer oder dem Kerzengeld. «Die grösste Herausforderung für uns war die Koordination aller Spenden», ergänzte Meier. Apropos Kerzengeld: Die Erträge aus jenem Bereich werden nach wie vor für die Begleichung der noch offenen Kredite verwendet, die für die Renovation der Stadtkirche aufgenommen werden mussten; dies aufgrund eines früheren Kirchgemeinderatsbeschlusses.

Der Kirchgemeinderat hatte aber noch einen weiteren Grund, um sich zu freuen: Erika Schranz konnte mitteilen, dass zum oben erwähnten Zwischentotal von 3'440'953 Franken noch weitere 135'061 Franken hinzu kommen. Dieser Betrag macht 3,5 Prozent der Nettobaukosten von 3'858'886 Franken aus; den Bruttobaukosten von 6'110'947 Franken minus den drei Beiträgen aus Stiftungen, Kirchgemeinden/Einwohnergemeinden und der Denkmalpflege. «Der Christkatholische Synodalverband des Kantons Solothurn überweist diesen Betrag, wenn der Kirchgemeinderat eine rechtsgültig unterschriebene Kopie der Schlussabrechnung einsendet», erklärte Schranz – was der Rat zweifellos auch tun wird. Somit ergibt sich ein Total von 3'576'014 Franken; einer Summe an mannigfaltigen Beiträgen.

Kirchgemeinderatspräsidentin Monique Rudolf von Rohr würdigte das Engagement von Gery Meier und Erika Schranz mit den Worten: «Wir sind mehr als dankbar für diese gute Zusammenarbeit.» Auch dem Präsidenten der Baukommission, Peter Schibli, dankte die Präsidentin mit Hochachtung für sein über Jahre dauerndes Engagement. Die beiden Fundraiser sowie Peter Schibli erhielten aus ihren Händen ein Präsent für ihre immense Tätigkeit. Damit geht eine mehr als fünf Jahre dauernde Fundraising-Zusammenarbeit zu Ende, welche die Erwartungen der Kirchgemeinde mehr als übertroffen hat.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1