Nicht rentabel
Stadt Olten will Minigolf nicht unterstützen

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Die Minigolfpark müsste auf Vordermann gebracht werden. (Archiv)

Die Minigolfpark müsste auf Vordermann gebracht werden. (Archiv)

salvisberg jürg

«Minigolfpark im Dornröschenschlaf», titelte diese Zeitung im August. Ein Jahr nach der Schliessung ist die Anlage von Unkraut überwuchert. Eine Rettung des Freizeitsports scheint kaum in Sicht. Denn weder die Minigolf Kleinholz AG, noch die Sportpark Olten AG konnte die finanziellen Mittel aufbringen, die Anlage weiterhin zu betreiben. Nun folgte im Mai ein Postulat von CVP-Gemeinderat Christoph Fink, das den Stadtrat aufforderte, den Fortbestand der Minigolfanlage zu gewährleisten. Dies mit der Begründung, Minigolf sei eine sinnvolle Freizeitaktivität. Weiter machte Fink den Vorschlag, gemeinsame Synergien mit dem Strandbad Olten zu nutzen.

Stadtpräsident Martin Wey beantwortete den Vorstoss im Namen des Stadtrats, dass der Betrieb sich als nicht rentabel erwiesen hätte und die Stadt aus finanziellen Gründen nicht in der Lage sei, die Kosten für den Betrieb zu übernehmen.

Aufgrund der räumlichen Distanz seien zudem gemeinsame Synergien mit der Badi nicht möglich. Der Stadtrat empfiehlt deshalb dem Gemeindeparlament, das Postulat als nicht erheblich zu erklären. (SKU)