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Stadt Olten will beim Energielabel auf den Goldkurs einschwenken

Olten will mehr als das «normale» Label.

Olten will mehr als das «normale» Label.

Eine Motion fordert, dass die Stadt Olten bis Mitte der 2020er-Jahre das Label Energiestadt Gold erlangen soll.

Der Stadtrat Olten setzt zum Goldsprung an. Olten ist eine von schweizweit gut 400 Kommunen, die sich mit dem Label Energiestadt schmücken können. Nun will der Stadtrat mehr. Er empfiehlt dem Gemeindeparlament, die überparteiliche Motion Florian Eberhard (SP) und Raphael Schär (Grüne) erheblich zu erklären.

Die Motion beauftragt den Stadtrat, dem Parlament einen Massnahmenkatalog vorzulegen, der dazu geeignet ist, Mitte der 2020er-Jahre das Label Energiestadt Gold für Olten zu erlangen. Das Label Energiestadt erhalten jene Kommunen, die sich kontinuierlich für eine effiziente Nutzung von Energie, den Klimaschutz und erneuerbare Energien sowie umweltverträgliche Mobilität einsetzen. Wer Gold will, muss mindestens 75 Prozent der für sie möglichen Massnahmen umgesetzt haben. Die Vergabe ist auf europäischer Ebene angesiedelt und macht einen internationalen Auditor notwendig.

Wie Stadtrat Thomas Marbet (Direktion Bau) in der Beantwortung der Motion schreibt, ist für das Goldlabel ein deutlich grösseres Engagement notwendig. Zum einen im Bereich Kommunikation und Kooperation, wo ein personeller und finanzieller Mehreinsatz erforderlich wäre. Zum anderen im Bereich Versorgung und Entsorgung, vor allem bei der Versorgung. Denn speziell sind in Olten nur kleinräumige Verbünde auf dem Gebiet der Wärmeversorgung aktiv. «Ob es für das Goldlabel im Jahr 2024 reicht, ist von politischen Entscheiden zu einzelnen Projekt- und Ressourcenanträgen abhängig», resümiert Marbet. (hub)

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