Olte
Stadion Kleinholz: Ab in den Süden mit dem Eingang

Olten: Die Erschliessung des Eisstadions Kleinholz soll 2014 von der Sportstrasse wegverlegt werden. Am Montag fand mit dem Spatenstich der offizielle Beginn der Stadionsanierung statt.

Michael Forster
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Spatenstich vor dem geplanten Südtrakt des Eisstadions Kleinholz: (vl.) Viktor Müller (Geschäftsführer Sportpark AG), Beat Loosli (VR-Präsident Sportpark AG), Grazia Capobianco (ELCO), Rahel Kamber (VR Sportpark AG), Katharina Brunner (ELCO), Yves von Rohr (SC Altstadt), Roger Rettenmund (EHCO), Urs Keller (CCO), Daniel Rhiner (EHCO), Daniel Leuenberger (EHCO 2000) und Micha Mercatali (CCO).

Spatenstich vor dem geplanten Südtrakt des Eisstadions Kleinholz: (vl.) Viktor Müller (Geschäftsführer Sportpark AG), Beat Loosli (VR-Präsident Sportpark AG), Grazia Capobianco (ELCO), Rahel Kamber (VR Sportpark AG), Katharina Brunner (ELCO), Yves von Rohr (SC Altstadt), Roger Rettenmund (EHCO), Urs Keller (CCO), Daniel Rhiner (EHCO), Daniel Leuenberger (EHCO 2000) und Micha Mercatali (CCO).

Bruno Kissling

Es war vor ziemlich genau acht Jahren, am 12. Mai 2005, als sich das Gemeindeparlament für die Beibehaltung der Sportanlagen am Standort Kleinholz aussprach. Damit war klar: Das Eisstadion muss saniert werden, will man es über die nächsten zwei Jahrzehnte hinaus, oder sogar noch etwas länger, weiter betreiben.

Mit einer deutlichen Zustimmung von 77 Prozent wurde im Herbst 2010 in einer Volksabstimmung ein Investitionsbeitrag zur Erneuerung der Eissportanlagen von gut 12 Millionen Franken gutgeheissen – mit der klaren Vorgabe, dass der Betrag später nicht nach oben korrigiert werden darf. Es folgten, unter anderem, die Vergabe der Architekturarbeiten, die Einreichung des Baugesuchs und schliesslich, am 14. Februar dieses Jahres, die Erteilung der Baubewilligung.

Nordzugang nur bei Risikospielen

Angesichts der ganzen Vorarbeiten war Beat Loosli eine gewisse Erleichterung anzumerken, als er vorgestern Abend zum offiziellen Beginn der Stadionsanierung begrüssen durfte. «Dieser Spatenstich musste eine gewisse Zeit erdauern», so der Verwaltungsratspräsident der Eigentümerin, der Sportpark AG, zum «Meilenstein des ganzen Projekts». Im Beisein von Vertretern sämtlicher involvierter Vereine (EHC Olten AG, EHC Olten 2000, Curling Club, Eislaufclub), erstaunlicherweise aber ohne offizielle Vertretung aus der Oltner Politik (der neu gewählte Stadtrat und VR-Präsident des EHC Olten, Benvenuto Savoldelli, weilte an der Delegiertenversammlung von GastroSuisse in Heiden AR), schweifte Loosli auf die vielen Hürden der letzten zwei Jahre zurück, warf aber auch einen Blick auf die nächsten Fixpunkte auf dem Weg zum frisch sanierten Eisstadion Kleinholz.

So soll die Realisierung in drei Etappen erfolgen, mit dem Neubau des Südtrakts zum Auftakt. Er soll in Zukunft die Erschliessung des Areals von Süden her sicherstellen, während der bisherige Eingangsbereich an der Sportstrasse vor allem bei sogenannten Risikospielen für die Gästefans offenstehen soll. Satte 16 Monate soll der Neubau in Anspruch nehmen, und noch vor dessen Fertigstellung werden, nach Beendigung der Saison 2013/14, die Restauration der Tribünen Ost/Nord, West sowie die Dachsanierung angepackt. Loosli ist guter Dinge, die geplante Fotovoltaikanlage definitiv realisieren zu können: «Wir haben das schon seit Langem im Hinterkopf, nur: Wir sind keine Stromerzeugerfirma und können das nur mit einem Partner realisieren. Den haben wir aber grundsätzlich.»

Bauetappe drei betrifft dann vor allem den Nordtrakt sowie den Neubau Ost (noch steht nicht fest, ob der EHCO den VIP-Bereich realisieren wird), wo eine Verbreiterung mehr Möglichkeiten für das Catering schaffen soll. «Dort stehen die meisten Zuschauer», so Loosli, «deshalb ist es nur sinnvoll, wenn wir auch versuchen, sie in diesem Bereich zu verpflegen.» Grundsätzlich hob der Verantwortliche der Sportpark AG die Schwierigkeit hervor, die Sanierung des Stadions bei laufendem Spielbetrieb realisieren zu müssen. Ganz ohne den täglichen Sport zu tangieren, geht die Totalsanierung aber doch nicht über die Bühne. So wird den Vereinen im nächsten Jahr erst Anfang November Eis zur Verfügung stehen – ein Problem, welches wohl nicht einfach zu lösen sein wird.

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