An der Generalversammlung der Sportpark Olten AG am Donnerstagabend kam es nach der Rückweisung des Geschäfts im Gemeindeparlament Mitte November zu keinem Wundenlecken. Es wurde zwar vom Verwaltungsratspräsidenten Heinz Eng die Geschehnisse noch einmal Revue passiert, doch mittlerweile hat die Stadt Olten als Mehrheitsaktionärin das ursprüngliche Geschäft in drei Vorlagen aufgeteilt: Die Betriebsbeiträge für die Sportpark Olten AG und die Subventionen für die Eissportvereine in Höhe von insgesamt 700'000 Franken sind bereits für die nächste und letzte Sitzung des Parlaments in diesem Jahr am 20. Dezember traktandiert.

Im vergangenen Geschäftsjahr 2017/18 weist die Aktiengesellschaft ein Defizit aus von 14'700 Franken bei einem Umsatz von 1,39 Millionen Franken. In der Vorsaison war das Minus mit 88'600 Franken noch rund sechsmal höher. Die Beiträge aller 13 Gemeinden mit Aktien betragen wie im Vorderjahr 743'000 Franken. Gestiegen sind die Erträge der Vereine, dies vor allem wegen der längeren Saison des EHC Olten, der es bis ins Playoff-Final schaffte. Sorgen bereitet dem Geschäftsführer Viktor Müller aber der Sommerbetrieb. In der letzten Saison gab es neben dem Auftritt des Mundart-Popsängers Trauffer noch die Schlagernacht, die es nach der zweiten Ausgabe nun nicht mehr geben wird. Daraus resultiert ein Debitorenverlust von 20'000 Franken. Für nächsten Sommer gibts es bisher keine Reservationen in diesem Bereich.

Zudem erwähnte die zuständige Stadträtin Iris Schelbert, dass bei einem erfolgreichen Budgetreferendum die neuen flexiblen Banden durch die Sportpark Olten AG vorfinanziert werden müssten. Gemäss Heinz Eng werde man dafür aber eine Lösung finden.