Olten

Sport für Vereine ist in der Stadthalle auch wieder möglich

Der Badminton Club beim ersten Training in der Stadthalle.

Der Badminton Club beim ersten Training in der Stadthalle.

In der Stadthalle fanden die ersten Trainings seit dem Lockdown statt – die meisten Vereine verzichten aber noch freiwillig darauf.

Über zwei Monate mussten Sportlerinnen und Sportler auf ihre gewohnten Trainings verzichten. Seit Montag sind Vereinstrainings wieder erlaubt – theoretisch zumindest und unter strengen Auflagen. «Den meisten Vereinen sind die Hürden jedoch zu hoch», sagt Jan Rechsteiner von der Direktion Bildung und Sport auf Anfrage. Denn ohne Schutzkonzepte und Benützungsbewilligung sind bis auf weiteres in allen Anlagen keine Trainings erlaubt.

Kontaktfreie Sportarten haben es etwas leichter. So konnte am Montag als erster Verein der Badminton Club Olten mit einem ersten Training in der Stadthalle beginnen, am Dienstag folgte der Handballclub. «Wenn nur einzeln gespielt wird, fällt uns das konsequente Abstandhalten ziemlich einfach», sagt Luc Nünlist als Covid-Beauftragter des Badminton Clubs. Allerdings seien gewisse Umstellungen unausweichlich: So wird beispielsweise nur in fixen Kleingruppen trainiert und Spielpartner werden nicht gewechselt. Ferner werden selbstverständlich Hände und Material zu Beginn und zum Ende der Einheit desinfiziert.

Die Vereinsmitglieder waren sichtlich erfreut, nach einer langen Trainingspause wieder auf dem Feld stehen zu dürfen; denn es war ein überraschendes Ende der Wintersaison. Die Liga im Badminton-Sport wurde abrupt abgebrochen «Das hat uns den sicheren Aufstieg gekostet, wir sind quasi der FC Liverpool im regionalen Badminton», sagt Nünlist mit einem Augenzwinkern. Jan Rechsteiner von der Stadtverwaltung zählt auf die Vernunft und Kooperation der Sportlerinnen und Sportler: «Die nächsten Wochen werden zeigen, wie es im Vereinssport weitergeht – auf jeden Fall ist Geduld gefragt.» (mgt)

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