Sehr glücklich und stolz zeigt sich Zlata Vasilijevic mit ihrer kleinen Töchterchen Andjela. Vor sechs Monaten kam die Kleine zur Welt, so weit nichts Besonderes. Aber die Schweizerin mit serbischen Wurzeln ist schon 59, was die ganze Geschichte um einiges spezieller macht.

Weil sie auf normalem Wege nicht schwanger werden konnte, liess sie sich in Osteuropa mit dem Sperma ihres Mannes künstlich befruchten, berichtet Tele M1.

Mit 59 ist Zlata Vasilijevic somit doppelt so alt wie der Durchschnitt der frischgebackenen Mütter. 

Eine so späte Schwangerschaft birgt oft Risiken, wie Herz-Kreislaufbeschwerden oder Schwangerschaftskomplikationen, wie auch der Chefarzt der Gynäkologie des Kantonspital Olten Nebojsa Stefanovic gegenüber Tele M1 erklärt.

Vasilijevic jedoch hatte glücklicherweise keinerlei Komplikationen während der Schwangerschaft. Einzig, ihr kleines Töchterchen kam drei Wochen zu früh und per Kaiserschnitt zur Welt. 

Im Moment trübt nichts ihr Mutterglück, allerdings weiss Zlata Vasilijevic, wird sich das wahrscheinlich ändern, wenn die Kleine in den Kindergarten und in die Schule kommt.

Das dauert aber glücklicherweise noch etwas. (coh)