Olten

«Social Media Crash Kurs»: Erfolgreich auf Facebook, Instagram und Co.

Eines der Instagramprofile von Dan Roznov. Der Reisefotograf, Influencer und blogger sagt: «Im Jahr 2017 ist jeder ein Fotograf.»

Eines der Instagramprofile von Dan Roznov. Der Reisefotograf, Influencer und blogger sagt: «Im Jahr 2017 ist jeder ein Fotograf.»

Kann Fotografie ohne Vermarktung auf den sozialen Medien überhaupt existieren? Reisefotograf Dan Roznov sagt am Oltner Photo Festival: Nein.

Am International Photo Festival in Olten vom 25. bis 27. August, finden mehrere Seminare und Workshops zu den verschiedensten Themen rund um das Thema Fotografie statt. Weil diese eng mit Social Media verbunden ist, hält der Schweizer Dan Roznov einen «Social Media Crash Kurs». Dieser findet auch heute und morgen statt um jeweils 11 Uhr im Hotel Astoria.

Der Reisefotograf, Influencer und Blogger mit tschechischen Wurzeln hat auf seinem Instagram-Profil rund 19 000 Follower. Sein Erfolgsrezept teilt er nun mit dem Publikum, das hauptsächlich aus Hobby- und Profi-Fotografen besteht. «Man kennt die Social Media, weil sie so präsent sind. Aber wie sie funktionieren, davon habe ich keine Ahnung», meint eine Besucherin lachend.

So geht es vielen anderen Besuchern. Dies will Roznov mit seinem einstündigen Seminar ändern. Denn die sozialen Medien wie Facebook, Instagram oder Twitter gehören mittlerweile zum Alltag. Was aber vor ein paar Jahren nur von Privatpersonen zu Unterhaltungszwecken genutzt wurde, ist heute bei vielen geschäftlichen Belangen ein absolutes Muss. Eben auch bei der Fotografie.

Aufbauen eines Netzwerkes

Warum braucht es denn die sozialen Medien überhaupt? «Ganz einfach: Sie sind die beste Werbung», hält der Fotograf fest. Auf Instagram und Facebook erreicht man mit seinen Posts mehrere Tausend Leute gleichzeitig. Damit baut der Nutzer sich ein Netzwerk auf, das man privat, wie auch geschäftlich nutzen kann. Viele Firmen machen sich diesen Vorteil zunutze.

«Im Jahr 2017 ist jeder ein Fotograf», bemerkt Roznov. Dies, weil grundsätzlich jeder seine Fotos ins Netz stellen kann. Wer damit auf den Plattformen jedoch Erfolg haben will, müsse aus der Masse herausstechen. Um dies zu erreichen, gibt es verschiedene Grundregeln und Empfehlungen.

Tipps des Profis

Von der Vorbereitung eines Posts, über dessen Inhalt bis hin zur Nachbereitung geben die Tricks einen Überblick in das Leben eines Influencer. Diese verdienen ihr Geld hauptsächlich durch Posts auf den sozialen Medien und haben so einen Einfluss auf die Gesellschaft.

Nennt man das in Social-Media-Kreisen schliesslich Erfolg? «Erfolg ist individuell. Für die einen ist es eine gewisse Anzahl Follower, für anderen die Reichweite», sagt Roznov. Für ihn persönlich komme Qualität sowieso immer vor Quantität. Fest steht laut Roznov: «Wer den Bogen zwischen persönlich und professionell spannt, ist authentisch».

«Erster Tipp: Haltet einen Vortrag am Photo Festival und fragt alle im Publikum, ob sie euch folgen», schlägt Roznov schmunzelnd vor. Seine wichtigsten Vorschläge jedoch sind: Bleibt persönlich, investiert Zeit in euer Profil, seid aktiv, entwickelt eure eigene Handschrift.

Der Vortrag ist gespickt mit Fachvokabular. Hashtag, Post, Like, Follow. Die englischen Ausdrücke dominieren die Instagram-Welt. Und man muss sie einfach kennen. Wer auf den Social-Media-Plattformen Erfolg haben will, müsse Zeit und Geld dafür investieren. Erfolg kommt eben nicht von alleine, egal wie dieser aussieht.

Meistgesehen

Artboard 1