Fulenbach

Sieben Ernsteinsätze und 193 Einsatzstunden für die Feuerwehr

Der Atemschutztrupp bereitet sich auf seinen Rettungseinsatz vor.

Der Atemschutztrupp bereitet sich auf seinen Rettungseinsatz vor.

Eine Angriffsübung, quasi das tägliche Brot einer jeden Feuerwehr, stand im Mittelpunkt der diesjährigen Hauptübung. Unterstützt wurde die Ortsfeuerwehr Fulenbach dabei von der Jugendfeuerwehr Gäu, deren Einsatz unter den Gästen viel Beachtung fand.

Die diesjährige Hauptübung stand im Zeichen der Zusammenarbeit von Jugend- und Ortsfeuerwehr.  Bezüglich Nachwuchs stehts bei der Ortsfeuerwehr Fulenbach nicht schlecht: Mit 42 Angehörigen der Feuerwehr (AdF) startete man ins neue Feuerwehrjahr, unter der Prämisse «zielgerichteter Einsatz der richtigen Mittel».

Die Vorgabe konnte auch grösstenteils erfüllt werden. Der Übungsbesuch lag bei 85 Prozent, was einer klaren Steigerungen gegenüber dem Vorjahr (80 Prozent) gleichkommt, wie Kommandant Hansueli Keller erwähnte.

Insgesamt rückte die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu sieben Ernstfällen aus. Das ergab 77 Einsatzstunden plus 116 Stunden Verkehrsdienst, summa summarum 193 Einsatzstunden.

Ein Wohnungsbrand, ein Palettenbrand am 1. August, drei Wespeneinsätze, drei Herznotfälle, je ein Einsatz wegen Blitzschlag und Liftrettung sowie vier separate Einsätze des Verkehrsdienstes: Das waren die Einsatzgebiete des vergangenen Feuerwehrjahres.

Neue Gesichter, neue Grade

Neueintritte waren deren drei zu verzeichnen: Brodbeck Christian, Kiener Benjamin und Niederhauser Michael gehören neu zum Korps, vom Soldaten zum Gefreiten befördert wurden Lanz Sandra, Riesen Roland, Leardi Mario, Nyfeler Christian und Köppe Alex. Vom Gefreiten zum Fourier: Leardi Mario. Für besondere Verdienste wurden ausgezeichnet: Hochstrasser David und Riesen Roland.

Verabschiedet wurde Adjutant Unteroffizier Wyss Roland, der nach 21 Jahren unter Vergabe des obligaten Feuerhorns in den Feuerwehrruhestand tritt. Kommandant Hansueli Keller wusste über Wyss nur Gutes zu berichten.

Pflichtbewusst sei er gewesen wie kein anderer, so Keller. «Ich werde ihn als tragende Kraft vermissen», so der Kommandant über den Mann, der in der Kommando-, Verkehrs- und Herzgruppe aktiv war und selbst bei der Fahrzeugbeschaffung ein prägendes Wort mitredete. (hub)

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