Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag, 11. Februar 2014, um zirka 10.20 Uhr. Weil ihr die ganze Angelegenheit peinlich war, meldete die Geschädigte den Vorfall erst nachträglich der Polizei.

Ihr erzählte sie dann vom Betrug: An jenem Dienstag wurde sie an der Dornacherstrasse von einem Mann angehalten, der sich als Mitarbeiter der «Securitas» ausgab und dunkelblaue, uniformähnliche Kleider trug.

Nach der Überprüfung der Ausweise nahm er der verunsicherten Autofahrerin wegen einer angeblichen Geschwindigkeitsüberschreitung eine Geldbusse von mehreren hundert Franken ab. Die Frau erhielt keine Quittung. Der Unbekannte begründete dies damit, dass gemäss neuem Gesetz die Bestätigungen für bezahlte Bussen nach Hause geschickt würden.

Im Nachhinein bemerkte die Autofahrerin, dass sie betrogen wurde.

Weitere Autos kontrolliert?

Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen eingeleitet und sucht Personen, die Angaben zum Vorfall oder zur Identität des Betrügers machen können, wie es in einer Mitteilung heisst.

Möglich sei, dass der Unbekannte noch weitere Autos zur Kontrolle angehalten hat oder dies auch in Zukunft versuchen wird. (ldu)