Boningen

Schulordnung und Rechnung genehmigt

Das resultierende Minus fällt leicht geringer aus als im Voraus budgetiert (im Bild: die Gemeindeverwaltung Boningen).

Das resultierende Minus fällt leicht geringer aus als im Voraus budgetiert (im Bild: die Gemeindeverwaltung Boningen).

Die Gemeindeversammlung von Boningen hatte in der Rechnung ein Defizit von 320 000 Franken abzusegnen. Desweiteren billigten die Boninger eine neue Schulordnung.

Die Jahresrechnung der Einwohnergemeinde Boningen, die von Gemeinderat Peter Joss erläutert wurde, schliesst mit einem Defizit von knapp 320 000 Franken ab. Dies bei einem Gesamtaufwand von 3,556 Mio. Franken. Dabei sind die roten Zahlen um den Betrag von 33 000 Franken geringer als gegenüber dem mit 353 000 budgetierten Aufwandüberschuss. Die 29 anwesenden Stimmberechtigten verabschiedeten die Rechnung 2016 ohne Diskussion und ohne Gegenstimmen.

Eine Arbeitsgruppe hatte eine neue Schulordnung erarbeitet, welche Organisation und Führung der Bildungsinstitution regelt. Sie ist betont kurz gehalten und grenzt die Zuständigkeiten ab. Der Schulleiter führt Kindergarten und Primarschule (erste bis sechste Klasse) fachlich und administrativ. Kommunale Aufsichtsbehörde ist die Gemeindeexekutive beziehungsweise das mit der Leitung des Ressorts Bildung betraute Ratsmitglied. Das Reglement wurde ohne Diskussion und einstimmig genehmigt. Es tritt auf das neue Schuljahr am 1. August 2017 in Kraft.

Ausmisten, Gebührenreglement und Ehrungen

Der Gemeinderat habe sich zum Ziel gesetzt, die bestehenden Reglemente nach und nach den aktuellen Gegebenheiten anzupassen, tat Gemeindepräsident Manfred Zimmerli vor der Gemeindeversammlung kund. Zweiundzwanzig solche kommunale Dokumente harren der kritischen Durchsicht. Dies geschah nun bei zwei Satzungen. Als Erstes machte Zimmerli der Versammlung die vollständige Aufhebung des Reglements «Ehrungen» aus dem Jahr 1987 beliebt. Auch inhaltlich ist es nicht mehr zeitgerecht, so werden die Rücktrittsgeschenke nicht mehr gemacht. Andere Kapitel sind bereits in der Dienst- und Gehaltsordnung (DGO) abgedeckt oder werden in eine gemeinderätliche «Weisung für Repräsentationen» abgeschoben.

Das zweite Traktandum betraf die Änderung des Gebührenreglements der Verwaltung von 2004. Es regelt die Entschädigungen, welche bezahlt werden müssen, wenn man Dienste der Gemeinde beansprucht. Dagegen ist die Einwohnergemeinde neu die Leitbehörde bei der Bewilligung von Anlässen und muss ihre Aufwendungen verrechnen können. Beide Anträge passierten ohne Diskussion und ohne Gegenstimmen.

Mit dem Ablauf der Amtsperiode scheidet gleich ein Trio aus dem fünfköpfigen Ratsgremium aus. Gemeindepräsident Zimmerli würdigte die Arbeit der drei «wackeren Boninger». Dieter Weuffen, Beat Niggli und Peter Joss (Finanzen) erhielten dabei ein Präsent aus den Händen von Gemeindeschreiberin Gabriela Lack.

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