Olten

Schule Olten: Alles im grünen Bereich

Hübelischulhaus Olten - teilweise mit Stadthaus Bildung Schulraumplanung Schule Schulhaus

Hübelischulhaus: hohe Zufriedenheit bei Kindern und Eltern.

Hübelischulhaus Olten - teilweise mit Stadthaus Bildung Schulraumplanung Schule Schulhaus

Der Evaluationsbericht von Ende März lässt nur grüne Ampeln für die Schulen Olten aufleuchten.

Bewertung des Schul- und Unterrichtsklimas: Die Ampel aus dem Evaluationsbericht vom März 2017 steht für die Schule Olten auf Grün. Ebensolches gilt für die Bereiche Arbeitsklima für Lehrpersonen, bezüglich Elternkontakte, bei der Erfüllung der Betreuungs- und Aufsichtsfunktion, der Schulführung sowie beim Qualitätsmanagement. Fazit: Die Schule Olten erfüllt sämtliche Anforderungen, die an eine zeitgemässe Institution Schule gestellt werden.

Sparanstrengungen mit Spuren

Alles paletti also für die Schule Olten mit ihren aktuell knapp 1500 Schülerinnen und Schülern, rund 220 Lehr- und Fachpersonen und ihren fünf Standorten. Allerdings haben die Sparanstrengungen der letzten Jahre dazu geführt, dass auf Investitionen und Unterhaltsarbeiten im Bereich Infrastruktur und Mobilien verzichtet werden musste, wie der Bericht festhält. Und was im Bericht ebenfalls nachzulesen ist: «Eltern nehmen die unterschiedlichen infrastrukturellen Gegebenheiten der Standorte wahr und kritisieren, dass trotz Handlungsbedarf nichts geschieht.»

Aber sonst: Minne. Hervorzuheben sind bei diesem Evaluationsbericht insbesondere die Kernaussagen zu den einzelnen Schulstandorten: «Schulleitung und Lehrpersonen setzen sich auf beeindruckende Weise gemeinsam dafür ein, dass der Umgang mit der ausgesprochen grossen soziokulturellen Vielfalt gelingt», steht im Bericht über die Atmosphäre im Bifangschulhaus zu lesen, während im Hübeli sich «Schulleitung und Lehrpersonen kontinuierlich für die Förderung einer guten Schulgemeinschaft einsetzen» und damit eine hohe Zufriedenheit bei Schülerinnen, Schülern und Eltern erreicht werde.

Das Sälischulhaus mit seiner heterogen zusammengesetzten, grosse Schülerschaft wird «als eine familiäre Gemeinschaft mit grossem Zusammenhalt zwischen den Beteiligten, inklusive der Eltern» beschrieben.

Und fürs Bannfeldschulhaus stellt der Bericht in Aussicht, dass nach viel geleisteter Klärung jetzt «gute Voraussetzungen für eine konstruktive Zusammenarbeit und eine profilbildende Weiterentwicklung entstanden» sei. Und auch am Standort der Sekundarstufe I (Froheim) ortet der Bericht die erfolgreiche Bewältigung eines anspruchsvollen Veränderungsprozesses. Dieser mache möglich, dass «das Team mit grossem Engagement und vielfältigen Ideen den Herausforderungen einer heterogenen Schülerschaft begegnet.»

Soziales Leben wichtig

Als eine der Ursachen für die hohe Qualität der Schule Olten sehen in Evaluatoren im Umstand, dass viele Entwicklungsaktivitäten auf das soziale Zusammenleben fokussieren. Dies sei bei den Lehrpersonen unumstritten. Zudem gelinge es den Schulleitungspersonen, «die Entwicklungsschwerpunkte gut zu transportieren und an die Lehrpersonen heranzutragen.»

Grundsätzlich ist der Bericht des Lobes voll für die Schule Olten; hiefür mag in Zitat aus dem Evaluationsbericht herangezogen werden. «Das Evaluationsteam hat den Eindruck gewonnen, dass die Schulführungsverantwortlichen ihrem Ziel, die verschiedenen Standorte näher zusammenzubringen, ohne die Profilierung der Standorte zu verlieren, ein gutes Stück nähergekommen sind.»

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Autor

urs huber

urs huber

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