Olten

Schon wieder wird gebaut: Jetzt ist die Gasleitung an der Reihe

Baustelle an der Kreuzung Ringstrasse/Solothurnerstrasse in diesen Tagen.

Baustelle an der Kreuzung Ringstrasse/Solothurnerstrasse in diesen Tagen.

Ein Déjà-vu ist derzeit an der Oltner Kreuzung Ringstrasse/Solothurnerstrasse zu erleben. Dort wird nun doch die Gasleitung ersetzt.

Bereits letzten Sommer war die Solothurnerstrasse an der Kreuzung mit der Ringstrasse und im Bereich vor der Vario Bar nur beschränkt befahrbar. Und nun, bereits nach wenigen Monaten, wird der Verkehr dort schon wieder von einer Baustelle ausgebremst. Grund dafür ist die Sanierung einer Gasleitung in diesem Bereich.

«Diese ist 40 Jahre alt und aus duktilem Grauguss, einer Gusseisensorte mit stahlähnlichen mechanischen Eigenschaften», so Beat Erne, Sprecher der für die Sanierungsarbeiten verantwortlichen a.en. Gemäss Erne könnte die genannte Leitung eigentlich noch rund doppelt so lange ihren Dienst unter der Erde versehen. Deshalb wurde diese Leitung bei der ersten Öffnung der Strasse nicht saniert.

Weiter vorn lag Hund begraben

Bei den weiteren Bauarbeiten an der Solothurnerstrasse in Richtung Altersheim Bornblick zeigte sich allerdings, dass die Gasleitung in diesem Abschnitt nicht mehr in tadellosem Zustand ist und ersetzt werden muss. Diese Erfahrung und die Tatsache, dass sich die Gasleitung im Kreuzungsbereich stark befahrener Strassen befindet, führten zum Entscheid, auch die dortige Leitung zu ersetzen.

«Es hat sich gezeigt, dass die Leitung zwar noch absolut intakt war», so Erne. Allerdings war diese mit Holzkeilen unterlegt. «Eine Praxis, die heute nicht mehr zur Anwendung kommt. Zum einem, weil die Holzkeile vermodern und zum andern, weil dadurch die Gussleitungen angegriffen werden.» Nach ein paar Jahren wäre gemäss Erne also auch diese Leitung sanierungsbedürftig gewesen. Insofern habe sich der Entscheid, die Leitung nun doch zu ersetzen, gelohnt.

Ein Entscheid, der eben noch zum richtigen Zeitpunkt fiel, da bislang noch kein Deckbelag eingebracht worden ist. «Wir gehen davon aus, dass die Arbeiten bis Mitte Mai grundsätzlich abgeschlossen werden können», so Erne. Das ist rund zehn Tage früher, als noch Mitte April in Aussicht gestellt wurde.

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