Olten
Rolf Schmid übernimmt das Zepter als Wirtschaftsförderer

Am Donnerstag hat der neue regionale Wirtschaftsförderer Rolf Schmid das Zepter von Urs Blaser übernommen, der nach 19-jähriger Tätigkeit das Mandat in neue Hände legt.

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Wirtschaftsförderer Rolf Schmid (links) mit Vorgänger Urs Blaser.

Wirtschaftsförderer Rolf Schmid (links) mit Vorgänger Urs Blaser.

Bruno Kissling

Seit Donnerstag hat Rolf Schmid das Zepter von Urs Blaser übernommen. Im Rahmen des Ambassadoren-Meetings mit rund 110 Ambassadoren aus Wirtschaft, Politik und Bildung fand die Übergabe bei der Papiermaschinenbespannungsfirma Heimbach Switzerland AG in Olten statt.

«Urs Blaser hat die Wirtschaftsförderung Region Olten und Umgebung seit 2000 aufgebaut und erfolgreich weiterentwickelt. Ob Neuansiedelungen oder die Pflege bestehender Unternehmen: Er hat einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung unserer Wirtschaftskraft und zur Schaffung von Arbeitsplätzen geleistet», erklärte Oltens Stadtpräsident Martin Wey, der ebenfalls Präsident der Wirtschaftsförderung Region Olten ist. Ideenreich und in engster Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft, Politik und Bildung habe Urs Blaser wegweisende Projekte initiiert, um Raum für Wachstum, Innovation und Wohlstand zu schaffen, so Wey weiter. Als vernetzter, weitblickender Denker und Umsetzer sei es ihm gelungen, zwischen Jungunternehmertum, etablierten Unternehmen, den Gemeinden, Kantonen und den hier ansässigen Bildungsinstitutionen – allen voran die Fachhochschule Nordwestschweiz – Brücken zu bauen. Die Label «ZentrumStadt», «Wohnregion Olten», das Jungunternehmerprogramm «plug & start» sowie das Life Science Projekt «swissbiolabs» tragen laut Wey die Handschrift von Urs Blaser.

«Als Unternehmer war es mir wichtig, der Trägerschaft frühzeitig eine Nachfolge vorzuschlagen. Ich bin stolz, dass dies gelungen ist und der Vorstand Rolf Schmid als Nachfolger bestimmt hat», sagte Urs Blaser. Schmid will ansässige Unternehmen unterstützen, Neuansiedlungen ermöglichen und Gründungen fördern. Denn: «Wir sind die Chancenregion», so Schmid. Der Weg zum Ziel ist sein Credo: «Mutig gestalten statt verwalten» und «miteinander statt nebeneinander». Urs Blaser selber will den Freiraum nutzen, um sich verstärkt seiner Firma zu widmen, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Jubiläum feiert.(mgt/otr)