Tennis

Regionale Tennisspieler verpassen den Sprung ins Haupttableau

Letztes Jahr noch der grosse Favorit, zählt Yann Marti heuer in Trimbach nicht zu den gesetzten acht Spielern.

Letztes Jahr noch der grosse Favorit, zählt Yann Marti heuer in Trimbach nicht zu den gesetzten acht Spielern.

Luca Giacomelli aus Dulliken und der Hägendörfer Timo Lanz scheiterten in der Qualifikation des ITF-Future- Profiturniers in Trimbach. Der Dulliker Luca Giacomelli startete gut, doch dann platzte der Tram von der Teilnahme am Hauptturnier auch für ihn.

Keinem der regionalen Tenniscracks wollte am ITF-Future-Turnier in Trimbach ein Exploit gelingen. Sie mussten spätestens in der zweiten Runde der Qualifikation die Segel streichen. Die grössten Hoffnungen auf einen Vorstoss ins Haupttableau hatte sich der Dulliker Luca Giacomelli gemacht. Doch nachdem er in der ersten Runde den Italiener Niccolo Apostolico ausgeschaltet hatte, scheiterte Giacomelli in zwei Sätzen am Deutschen Robin Kern. Auch für den Hägendörfer Timo Lanz platzte der Traum von der Teilnahme am Hauptturnier im zweiten Match.

Konnte Lanz das Schweizer Duell in der ersten Runde gegen Luca Castelnuovo noch drehen, blieb er gegen den Monegassen Romain Arneodo chancenlos: 3:6 und 4:6. Mit Luca Keist schaffte es ein dritter Schützling des TC Froburg Trimbach in die zweite Runde der Qualifikation. Nach dem Sieg in drei Sätzen gegen den Ukrainer Vitaliy Sachko unterlag er dem Holländer Niels Lootsma, der sich später einen der acht Startplätze im Haupttableau ergatterte. Lehrgeld bezahlen musste der ebenfalls in Trimbach trainierende Philipp Ziersch. Er verlor gleich das erste Spiel gegen den Deutschen Vincent Jänsch-Müller ohne ein einziges gewonnenes Game.

Vier der acht ausgespielten Plätze im Hauptturnier gingen nach Deutschland: Daniel Altmaier, Marvin Netuschil, Elmar Ejupovic und Johannes Härteis schnappten sich die Tickets. Auch der Schweizer Robin Roshardt, der in der letzten Saison mit dem TC Froburg Trimbach den Meistertitel in der Interclub-NLA geholt hatte, konnte jubeln: Er schaltete ohne Satzverlust den Schweizer Louroi Martinez, den Montenegriner Ljubomir Celebic sowie den Deutschen Dominik Böhler aus und schaffte damit den Sprung ins Turnier.

1. Runde ab 12 Uhr

Das Hauptturnier des ITF Future von Trimbach beginnt heute um 12 Uhr. Es wird auf drei Felder gleichzeitig gespielt. Der Favorit auf den Turniersieg ist der Schweizer Henri Laaksonen. Der als Nummer eins Gesetzte trifft in der ersten Runde auf den Qualifikanten Tim van Rijthoven aus Holland.

Zu den heissen Anwärtern auf den Turniersieg zählen auch der Kanadier Frank Dancevic und der Ukrainer Uladzimir Ignatik. Dancevic startet gegen den Schweizer Sandro Ehrat, Ignatik muss in der ersten Runde gegen den Qualifikanten Elie Rousset aus Frankreich ran. Nicht zu den gesetzten acht Spielern gehört in Trimbach Yann Marti. Dies zeigt, wie stark besetzt das Turnier in diesem Jahr ist. Bei der letztjährigen Austragung war Yann Marti noch an Nummer eins gesetzt gewesen. Obwohl er im Ranking nur unwesentlich besser klassiert war als momentan.

Bis und mit Mittwoch sind in Trimbach jeweils ab 12 Uhr die Spiele der ersten und zweite Runde im Gange. Am Donnerstag stehen die Viertelfinals an, am Freitag die Halbfinals, das Endspiel wurde auf Samstagnachmittag 14 Uhr angesetzt.

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