Dabei gilt es zu unterscheiden: Die Zahl der Logiernächte stieg auf städtischem Gebiet mit 14 Prozent am stärksten an, wobei der Jahresbericht lediglich konkrete Zahlen für die drei Bezirke ausweist.

Konstant bei knapp 12 000 Logiernächten verharrt dabei der Bezirk Gösgen, während im Gäu gut 70 000 und im Bezirk Olten knapp 81 000 Logiernächte verzeichnet werden konnten.

Die Gründe für den Anstieg sehen die Verantwortlichen in der überwundenen Krise, dem besseren Umrechnungsverhältnis Franken-Euro und einer beobachteten positiven Entwicklung im Bereich Städtetourismus. Auch spricht der Bericht davon, dass «auch das Mittelland künftig auf der touristischen Landkarte stärker wahrgenommen werden wird.»

Zu den Kunden von Region Olten Tourismus zählen hauptsächlich Seminar- und Businesstouristen, Freizeittouristen wie Wanderer und Velofahrer sowie die Bewohner von Stadt und Umgebung.

Olten Tourismus sei bestrebt, alle Kundensegmente hauptsächlich in qualitativer Hinsicht auszubauen: dies vor allem in Form von kulturellen und naturnahen Angeboten. Zudem versteht sich Tourismus Region Olten auch als Beschleuniger jenes Prozesses, welcher das Ziel verfolgt, die zahlreichen Geschäftstouristen auch als Freizeittouristen für die Region gewinnen zu können.

Stadtführungen begehrt

Aber nicht bloss die Zahl der Logiernächte ist angestiegen im Jahr 2012. Auch die Stadtführungen erfreuten sich gesteigerter Beliebtheit. 110 Führungen (+16 Prozent) bedienten 2130 Gäste (+ 21 Prozent) und vermittelten ihnen Eindrücke und Elemente aus dem regional-städtischen Ambiente.

Als «softe Werbemassnahme» reichen die Stadtführerinnen ihren Gästen neu am Ende der Führung eine frankierte und vorgeschriebene Postkarte.

Auch wenn der Kundenverkehr zunehmend per Telefon und Email abgewickelt wird, so hat Olten Tourismus in seinen Büros an der Froburgstrasse mehr als 1000 Gäste bedient. Gut besucht war auch die frisch lancierte Website: Jeden Monat zählte sie zwischen 5000 und 6500 Nutzer, die durchschnittlich während knapp drei Minuten als virtuelle Gäste in der Region verweilten.