Noch von Ablauf der Sammelfrist am 22. April haben die Initianten gemäss eigenen Angaben rund 480 Unterschriften auf der Stadtkanzlei eingereicht, von denen mehr als die erforderlichen 400 Unterschriften gültig sind, wie Erika Brunner, Leiterin Stadtkanzlei, auf Anfrage bestätigte.

Ausser Zweifel

«Der Sammelerfolg war eigentlich nie infrage gestellt», so der Co-Präsident der Jungen SP, Simon Muster. Zwei bis drei mal wöchentlich sei man unterwegs gewesen, habe Unterschriften quer durch alle Bevölkerungsschichten und Partei sammeln können, so Muster weiter. Im neunköpfigen Referendumskomitee finden sich mit Luisa Jakob und Luc Nünlist auch zwei Mitglieder des Gemeindeparlaments.

Das Gemeindeparlament war am 17. März mit 24 zu 20 Stimmen dem Antrag des Stadtrates gefolgt. Das fragliche Reglement sollte aufgehoben und das verbliebene Kapital von rund 1,8 Mio. Franken ins Eigenkapital der Stadt überführt werden.

Die Exekutive hatte die Auflösung des Reglements damit begründet, dass die Einwohnergemeinde über kein geeignetes Bauland verfüge, und der Fonds die letzten fast 30 Jahre lang nicht genutzt wurde.

Zudem könne die Stadt mit der Rückführung der 1,8 Mio. Franken die Eigenkapitalbasis stärken. Die Referendumsabstimmung findet am 5. Juni statt. (hub)