Prostitution
Kunden feilschen bei Sexarbeit in Olten – der Strassenstrich hat sich noch nicht von Corona erholt

Auf dem Oltner Strassenstrich in der Haslistrasse sind die Auswirkungen der Pandemie noch deutlich zu spüren: Weniger Sexarbeiterinnen, weniger Kundschaft, weniger Umsatz.

Franziska Roth Jetzt kommentieren
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Auf dem Strassenstrich in Olten hat es wegen Corona weniger Sexarbeiterinnen als vor der Pandemie.

Auf dem Strassenstrich in Olten hat es wegen Corona weniger Sexarbeiterinnen als vor der Pandemie.

Bruno Kissling/Archiv

Die Einschränkungen, die aus der Coronapandemie resultierten, trafen das Sexgewerbe am Strassenstrich in Olten hart – und sie wirken weiterhin nach, erzählen zwei Frauen, die das Milieu gut kennen. Melanie Muñoz arbeitet als Leiterin vom Verein Lysistrada, der Fachstelle für Sexarbeit im Kanton Solothurn und Monika Blaser führt die «Flussbar» in Olten. Sie vermietet dort Zimmer an die Sexarbeiterinnen.