Der Gemeinderat Hägendorf hat an seiner letzten Sitzung beschlossen, den Antrag der Primarschule Hägendorf auf Anstellung einer professionellen Schwimmlehrperson gutzuheissen. Mit dieser wird die Klassenlehrperson im Schwimmunterricht professionell unterstützt. Gleichzeitig wird die Empfehlung der SLRG (Schweizerische Lebensrettungsgesellschaft) bezüglich Anzahl Aufsichtspersonen eingehalten.

Neben einer verbesserten Sicherheit verspricht sich die Schule auch eine Professionalisierung des Schwimmunterrichtes. Der Rat hat mit 3 zu 2 Stimmen bei 2 Enthaltungen für die Anstellung einer Schwimmlehrperson entschieden. Die Kosten dafür belaufen sich auf ca. 64'000 Franken.

Auf dem Späri-Areal soll ein Spielplatz entstehen. Die Gemeindeversammlung hat hierzu mit dem Budget 2018 einen Betrag von 45'000 Franken genehmigt. Mittlerweile wurden die Wünsche der Kinder abgeholt und mit den Lehrern besprochen. Danach wurden Offerten eingeholt.

Die Offerten waren deutlich höher als das vorgesehene Budget. Aus diesem Grund wurde dem Gemeinderat eine schlankere Version vorgelegt, die aber weiter deutlich über dem Voranschlag liegt. Zusammen mit den vorbereitenden Leistungen (Humusabtrag, Sauberkeitsschicht, Fundamente) würde die Überschreitung rund 21'000 Franken betragen. Der Rat hat die Budgetüberschreitung mit 2 zu 5 Stimmen abgelehnt. Das Geschäft ist dem Rat neuerlich vorzulegen.

Nach dem Bergsturz in der Teufelsschlucht wurden durch die Bürgergemeinde gut 60'000 Franken investiert, um die Schlucht wieder gefahrenlos durchgängig zu machen. Längerfristig soll der Weg zusätzlich mit einer Galerie gesichert werden, was weitere Kosten in der Höhe von rund 40'000 mit sich bringend wird. Zur Finanzierung ist nun ein Crowd-Funding gestartet worden. Der Gemeinderat hat beschlossen, dass sich die Einwohnergemeinde mit 10'000 beteiligen wird.

Einsprache gegen Ausbau

Gegen die Planauflage beziehungsweise gegen die Perimeterkosten beim Ausbau der Bühlstrasse West wurden Einsprachen eingereicht. Die bezogen sich auf Vergleiche mit anderen Perimeterberechnungen, den veränderten Einbezug betroffener Grundstücke und die Beteiligung an den Kosten an sich für Liegenschaften, die gemäss deren Besitzern keinen oder nur sehr wenig Nutzen vom Ausbau haben bzw. die Grundstücke durch eine andere Strasse erschlossen werden.

In einem Beschwerdeausschuss wurde das Thema mit den Einsprechern behandelt und nun durch den Ausschuss dem Gemeinderat zum Entscheid vorgelegt. Der Ausschuss empfahl, die Beschwerden abzuweisen. Dies weil die Perimeterpflicht nicht aus der aktuellen Nutzung, sondern am Nutzen für das Grundstück erwächst. Auch wurde bei der Perimeterberechnung der aktuellen Erschliessungsstrasse berücksichtigt, dass die betreffenden Liegenschaften einst bei einem Ausbau der Bühlstrasse perimeterpflichtig werden, was zu einer tieferen Berechnung führte. (mgt/otr)