Dies teilte Franz Xaver Bühler, Präsident des als Trägerschaft wirkenden Kaufmännischen Kantonalverbandes Solothurn mit.

CreativeFactory mit Standorten in Solothurn und Olten betrieb fiktive Übungsfirmen, um Stellensuchenden kaufmännische Berufserfahrung zu vermitteln. Die IV-Stelle Kanton Solothurn habe zu wenig «Klienten» zugewiesen, begründet Bühler das Ende. Der Auftragsausfall hätte nicht wettgemacht werden können. Dagegen habe das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) im Rahmen einer Leistungsvereinbarung «genügend Klienten» vermittelt; diese Kosten wurden über die Arbeitslosenversicherung abgerechnet.

AWA-Chef Jonas Motschi bedauert das Aus. «Wir waren mit der Arbeit zufrieden und die Zugewiesenen haben meistens eine Stelle gefunden.» Selbstkritisch fügt Bühler an, dass man die operative Geschäftsleitung der Praxisfirma «engmaschiger hätte kontrollieren müssen».(FS)