Die Oltner Pontoniere gehören zu den kleineren Sportvereinen in Olten und auch unter den insgesamt 41 Pontoniersektionen landesweit sind sie ein vergleichsweise kleiner Player. Trotzdem stellen die Oltner regelmässig ein Wettfahren auf der heimischen Aare auf die Beine − das letzte Mal vor fünf Jahren. Heuer ist es wieder soweit und dieses Mal wird alles ein wenig grösser.

Ein vergleichbares Wettfahren wurde in den letzten 20 Jahren in Olten nie durchgeführt. Denn am Sonntag dem 27. August findet eine Schweizer Meisterschaft auf der Aare statt, die der Jungpontoniere. Teilnahmeberechtigt sind alle Pontoniere bis zum 20. Altersjahr, angetreten wird in insgesamt drei Alterskategorien und in jeder dieser Kategorie gilt es einen Schweizer Meister zu küren. Hochstehender Jugendsport ist folglich garantiert und das mitten in Olten. Denn das Wettkampfgelände erstreckt sich von der Umfahrungs- bis zur Holzbrücke.

800 Wettkämpfer an zwei Tagen

Nur ein Tag vor der Schweizer Meisterschaft der Jungpontoniere werden auch die Aktiven auf demselben Parcours antreten. Das heisst, alle Männer, die älter als 20 Jahre sind, starten wiederum in zwei Alterskategorien. Ebenfalls am Samstag werden die Frauen an den Start gehen.

Der Wettkampf am 26. August ist zwar keine Schweizer Meisterschaft, aber immerhin ein Wettfahren, an welches sämtliche Sektionen der Schweiz eingeladen sind. Dieses Wettfahren wird anlässlich des 130-Jahre-Jubiläums des Pontonier Sportvereins Olten durchgeführt. Und da es der letzte Wettkampf der Saison für die Pontoniere sein wird, nehmen erfahrungsgemäss zahlreiche Wettkämpferinnen und Wettkämpfer teil. Kommt hinzu, dass Olten mit seiner zentralen Lage ohnehin optimal für die Anreise aller Vereine ist. Daher werden an den beiden Tagen rund 800 Wettkämpfer erwartet.

Vorbereitungen im Endspurt

Die Saison hat für die Oltner Pontoniere unlängst begonnen und mit ihr auch der Endspurt für die Vorbereitungen auf die beiden Wettkampftage Ende August. Bereits zahlreiche OK-Sitzungen haben stattgefunden, um einen einzigartigen Anlass auf die Beine zu stellen. «Die Pontoniere sind tolle Leute, die wissen wovon sie sprechen, hochprofessionell arbeiten und eine riesige Erfahrung mitbringen», sagt Ernst Zingg, der ehemalige Oltner Stadtpräsident und OK-Präsident des Anlasses.

V.l.n.r.: Andreas Hagmann (Medien), Kurt Brugger (Wettkampf), HansUlrich Bühlmann (Finanzen), Philipp Fleischli (Festwirtschaft), Ernst Zingg (OK-Präsident), Fabian Kellerhals (Sekretariat), Alex Marbet (Personal), Fridolin Fleischli (Bauten), René Wernli (OK-Vize-Präsident) - es fehlt: Peter Borner (Sponsoring).

Das Organisationskomitee der 130-Jahr-Feier der Oltner Pontoniere

V.l.n.r.: Andreas Hagmann (Medien), Kurt Brugger (Wettkampf), HansUlrich Bühlmann (Finanzen), Philipp Fleischli (Festwirtschaft), Ernst Zingg (OK-Präsident), Fabian Kellerhals (Sekretariat), Alex Marbet (Personal), Fridolin Fleischli (Bauten), René Wernli (OK-Vize-Präsident) - es fehlt: Peter Borner (Sponsoring).

Er selber ist kein Pontonier, wurde aber seiner Bekanntheit sowie seiner Kontakte wegen als Vorsitzender für das Wettfahren verpflichtet. Da er selber ein leidenschaftlicher Schwimmer sei, habe er durchaus einen persönlichen Bezug zum Wassersport, meint Zingg. «Ausserdem bin ich der Meinung, dass ein Fluss, auf dem nichts passiert, kein echter Fluss ist. Und unter anderem dank den Pontonieren ist die Aare in Olten belebt», führt er einen weiteren Grund auf, weshalb er sich für das Wettfahren engagiert.

Die Detailarbeit ist in vollem Gange. Neben den Arbeiten am Wettkampfparcours wird eigens für das Wettfahren auf dem Vorplatz des Depots der Oltner Pontoniere eine Festwirtschaft errichtet, die keine Wünsche offenlassen wird − weder für die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer, noch für die erwarteten Schaulustigen.