Fasnacht
Petrus liess sich in Mümliswil nicht erweichen, trotz Chinderchesslette

Auch in Mümliswil startete am Mittwochnachmittag die Fasnacht mit der Chinderchesslette. Dazu gesellten sich auch solche, die nicht bis Donnerstag warten konnten.

Josef Tschan
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Schnee macht lustig – diese Mamis scheinen die gute Laune nicht verloren zu haben

Schnee macht lustig – diese Mamis scheinen die gute Laune nicht verloren zu haben

Josef Tschan

Punkt 17 Uhr setzte sich der muntere Tross unter der Leitung von Oberchessler Remy I., alias Remy Fluri lärmend und scheppernd in Bewegung. Obernarr Markus I. mischte sich ebenfalls unter die traditionell weiss bekleidete Truppe - blieb aber dezent im Hintergrund, weil ja sein Oberchessler und vor allem die Kinder die Hauptpersonen waren. Mitglieder des Guldentaler Fasnachtskomitees (GFK) waren ebenso vertreten wie weitere angefressene Fasnächtler, die nicht bis zur grossen Chesslete am Donnerstagmorgen warten wollten.

Warm eingepackt und gefahren werden – so lässt es sich prima chesslen

Warm eingepackt und gefahren werden – so lässt es sich prima chesslen

Josef Tschan

Warm-up-Party gestartet

Einigen Kindern war anscheinend das laute Treiben nicht ganz geheuer, denn sie klammerten sich fest an die Hand ihrer Begleitperson und beobachteten mit grossen Augen das urtümliche Geschehen. Andere wiederum waren mit Feuereifer dabei und versuchten mit ihrem Lärm, den Winter zu vertreiben. Dieser liess sich aber nicht gross beeindrucken und der Schneefall wurde immer stärker. Laut und fröhlich zog der weisse Tatzelwurm via Dorfstrasse über die Linie ins Unterdorf und wieder zurück.

Endstation war beim Gasthof Limmernschlucht und die vom GFK offerierten heissen Wienerli und der wärmende Tee fanden reissenden Absatz. Unterdessen eröffneten die Tambouren auf dem Lindenplatz in der «Franzosenloch-Hütte» die Chessler-warm-up-Party und einige der Umzugsteilnehmer zog es in ihren Chesslerhemden anschliessend dorthin, um sich gebührend auf die Chesslete vom Schmutzige Dunschtig «vorzubereiten».