Gemeinderat Hägendorf

Pensenerhöhung wegen Krankheit des Bausekretärs

Weil der Bausekretär droht, für längere Zeit auszufallen, hat der Gemeinderat in Hägendorf beschlossen, die Pensen der anderen Mitarbeiter zu erhöhen.

Weil der Bausekretär droht, für längere Zeit auszufallen, hat der Gemeinderat in Hägendorf beschlossen, die Pensen der anderen Mitarbeiter zu erhöhen.

Weil der Bausekretär droht, für längere Zeit auszufallen, hat der Gemeinderat in Hägendorf beschlossen, die Pensen der anderen Mitarbeiter zu erhöhen.

Weil der Bausekretär der Einwohnergemeinde Hägendorf krankgeschrieben ist und ein längerer Ausfall droht, hat der Gemeinderat an seiner letzten Sitzung im Januar beschlossen, zur Kompensation des Ausfalls die Pensen von zwei Mitarbeitenden mit deren Einverständnis zu erhöhen. Finanziert würden diese Erhöhungen durch das Krankentaggeld, welches der Gemeinde bei einer über Januar 2020 hinausgehenden Abwesenheit des Bausekretärs vergütet wird. Die Regelung ist bis maximal 30. Juni 2020 gültig. Sollten gegebenenfalls Massnahmen über den 30. Juni 2020 hinaus notwendig werden, wird der Rat neu über das Geschäft beschliessen.

Das Musiklager KiSi, benannt nach dem Gründer Alois Kissling, ist seit Jahren eine Institution im kulturellen Leben der Gemeinde und der nahen Umgebung. 2019 nahmen 70 jugendliche Musikanten am Lager teil und wurden von mehr als 15 Begleitern geführt. Die Gemeinde Hägendorf stellt im Lager die grösste Teilnehmerzahl und ist auch in der Leitung vertreten. Das Abschlusskonzert lockt jeweils viele Verwandte an. Dies führte nun dazu, dass der bisherige Austragungsort, die Halle in Rickenbach, den Anforderungen nur noch knapp genügt. Deshalb hat sich die Lagerleitung an die Gemeinde gewandt und darum gebeten, künftig in der Raiffeisen Arena den Abschluss begehen zu dürfen, verbunden mit der Bitte um Erlass der Miete. Der Gemeinderat hat dem Antrag zugestimmt. Der Mietpreis wird erlassen, um ein Abwälzen der Kosten auf die Lagerteilnehmenden zu verhindern.

Abgelehnt hingegen hat der Rat die Anfrage des FC Kappel um Mietreduktion für die Hallennutzung im Zuge eines Fussballturniers mit 20 Mannschaften. Der Gemeinderat hat den Antrag mit der Begründung abgelehnt, kein Präjudiz schaffen zu wollen. Nicht ortsansässige Vereine müssen eine Miete von 1900 Franken bezahlen.

Gemäss Steuer-Reglement setzt der Gemeinderat jedes Jahr Zinssätze und Gebühren in Steuersachen fest. Für die erste Mahnung wird keine Gebühr erhoben. Für die zweite Mahnung beträgt die Gebühr 50 Franken. Gemäss Reglement gilt für den Verzugszins der Satz, der am 1. Januar bei ersten Hypotheken zählt (2,75 Prozent). Für Vergütungen kommt der Sparheft-Zinssatz der Raiffeisenbank zur Anwendung (0,05 Prozent).

Dem Gemeindepräsidenten wurde eine Petition gegen Handyantennen der fünften Generation (5G) übergeben. Der Rat wird sich in die Thematik einlesen und voraussichtlich im Februar den Inhalt der Petition beraten.

Das Projekt Deponie Schlatt, eine Inertstoffdeponie für Bauschutt neben dem Belchentunnel, wurde aus dem Gestaltungsplan Rheintunnel entfernt. Das Geschäft wird demnach nicht weiter verfolgt. (mgt/otr)

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