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Patrouille-Suisse-Pilot spricht an den Oltner Augentagen

Am 17. und 18. März finden im Foyer der Fachhochschule die zweiten Augentage Olten statt. Sie bieten Gelegenheit zum Ausprobieren, zum Erleben und Staunen – an Marktständen, mit Vorträgen und geführten Rundgängen in der Stadt.

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Der Vortrag des Patrouille-Suisse-Piloten Gunnar Jansen gehört zu den Höhepunkten. (Archivbild)

Der Vortrag des Patrouille-Suisse-Piloten Gunnar Jansen gehört zu den Höhepunkten. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA DPA/WOLFGANG KUMM

Olten ist die Augen-Hauptstadt der Schweiz. In Olten ist zum Thema «Auge» viel Kompetenz vereint, so viel wie kaum an einem anderen Ort in diesem Land. Aus Sicht der Technik, der Medizin, der Berufsbildung oder der Kunst: Wenn es ums Auge geht, laufen in Olten alle Linien zusammen.

Optik Schweiz, vormals Schweizer Optiker-Verband, hat in Olten seinen Sitz und führt das Kurszentrum für Augenoptik. Von weither kommen die Auszubildenden für den Beruf der Augenoptikerin, des Augenoptikers ans Berufsbildungszentrum BBZ in Olten.

Institut für Optometrie: Einzigartig in der Schweiz

An der Fachhochschule Nordwestschweiz befindet sich das Institut für Optometrie, das einzige in der ganzen Schweiz. Mehrere Kliniken in Olten sind auf Augenheilkunde spezialisiert. Auch die Stiftung «Keradonum» für Hornhautspenden hat hier ihren Sitz. Im künstlerisch-kulturellen Bereich ist Olten ein wichtiger Brennpunkt der visuellen Kunst, insbesondere der historischen und der aktuellen Fotografie. Und ausserdem ist Olten eine wichtige Adresse für die Beratung und Unterstützung von Menschen mit Sehbehinderung.

Zum zweiten Mal nach 2015 treten diese sehr unterschiedlichen Organisationen und Initiativen an den Augentagen Olten gemeinsam auf. Die meisten Anlässe fürs Publikum werden im Neubau der Fachhochschule Nordwestschweiz an der Von-Roll-Strasse 10 stattfinden. Zu den Höhepunkten zählen der Vortrag des Patrouille-Suisse-Piloten Gunnar Jansen am Freitagabend sowie das «Best of Photostream Olten» mit Fotograf André Albrecht am Samstagnachmittag.

Erfahrungsmöglichkeiten en gros

Während der beiden Augentage kommt das Publikum in den Genuss von sehr unterschiedlichen Erfahrungsmöglichkeiten und Impressionen. Fachpersonen lassen sich über die Schultern blicken und treten in Kontakt mit der Bevölkerung. Die Informationsstände werden ergänzt mit Testmöglichkeiten, Sinneserlebnissen und Sonderausstellungen.

An beiden Tagen werden in der Aula der Fachhochschule mehrere öffentliche Vorträge die vielfältigen Facetten des Themas Auge ausleuchten: aus biologischer, mythologischer, architektonischer, ja sogar aus kulinarischer Sicht. Und dreimal wird bei der Fachhochschule ein geführter Rundgang starten, der zu verschiedenen Stätten der
Augen-Fachwelt in Olten führt.

Augen auf, überall

Die zweiten Augentage Olten werden auch an anderen Orten in der Stadt präsent sein. Beispielsweise zeigt das Kino Lichtspiele während der ganzen Woche Filme zum Thema «Auge». Die Museen laden zu Betrachtungen oder Workshops ein. Und Oltner Schulen aller Stufen nehmen die Augentage zum Anlass, sich in verschiedenen Schulfächern mit den Themen Auge, Sehsinn und Sehvermögen, Optik und Ästhetik zu beschäftigen. Produkte, die dabei entstehen, werden anschliessend ausgestellt.

Nicht zuletzt wird als bleibende Erinnerung im Oltner Knapp-Verlag ein Buch erscheinen, zu dem zahlreiche Autorinnen und Fotografen beigetragen haben: «Olten – Das Auge im Fokus». (mgt)

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