Wahlen

Oltner SP nominiert acht Kandidierende für den Kantonsrat

Die für die Kantonsratswahlen 2017 Kandidierenden der SP Olten: von links Sri Rasamanickam, Thomas Marbet, Luzia Stocker, Dieter Ulrich, Susanne Schaffner, Yabgu R. Balkaç und Markus Ammann. Auf dem Bild fehlt Gökhan Karabas.

Die für die Kantonsratswahlen 2017 Kandidierenden der SP Olten: von links Sri Rasamanickam, Thomas Marbet, Luzia Stocker, Dieter Ulrich, Susanne Schaffner, Yabgu R. Balkaç und Markus Ammann. Auf dem Bild fehlt Gökhan Karabas.

Zuhanden der Amteipartei nominierte die SP Olten an ihrer Parteiversammlung zwei Frauen und sechs Männer für die Kantonsratswahlen vom kommenden Frühjahr.

Vier Bisherige und vier Neue sind bereit, die Oltner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten künftig im Solothurner Kantonsrat zu vertreten. Als Bisherige treten zu einer erneuten Kandidatur an, Susanne Schaffner, 2013 Präsidentin des Kantonsrats und jetzt auch Kandidatin für die Regierungsratswahlen; Markus Ammann, zurzeit Vorsitzender der SP-Fraktion im Rat; die frühere Stadtparlamentarierin Luzia Stocker und Stadtrat Thomas Marbet.

Weiter kandidieren die Oltner Stadtparlamentarier Dieter Ulrich, Yabgu R. Balkaç, Gökhan Karabas und schliesslich Sri Rasamanickam, Mitglied bei den SP MigrantInnen Schweiz. Neben den allgemeinen Anliegen der Sozialdemokratischen Partei wie soziale Sicherheit, guter Service public, Gleichstellung und Integration legten die Nominierten viel Gewicht auf gesunde Staatsfinanzen. Die Unternehmenssteuer III bringe dem Kanton und den solothurnischen Gemeinden weitere massive Steuerausfälle. Hier wollen die Oltner Kantonsrätinnen und Kantonsräte Gegensteuer geben und verhindern, dass die Folgen der Steuerausfälle mit Abbaumassnahmen und Steuererhöhungen erneut ausschliesslich von den privaten Haushalten getragen werden müssen.

Einstimmig nominierten die zwei Dutzend am 8. September im «Rathskeller» Versammelten die acht Kandidatinnen und Kandidaten zuhanden der Amteipartei SP Olten-Gösgen. Die Geschäftsleitung erhielt auch das Recht noch weitere Interessenten nach zu nominieren.

Marion Rauber kehrt zurück

Die 14-köpfige Fraktion SP/Junge SP ist im Oltner Stadtparlament die grösste. Nun tritt mit Hansjörg Haas eines der Mitglieder zurück. Da die SP-Liste der Wahlen von 2013 bereits ausgeschöpft ist, konnte die Versammlung zuhanden der Stadtkanzlei eine Nachfolge bestimmen. Einstimmig nominierte sie Marion Rauber. Die Nominierte erklärte «Olten hat eine tolle Lebensqualität, aber es gibt noch etwas Luft nach oben.» Um diesen Rest noch zu verbessern, will die 50-jährige, die bereits früher sieben Jahre im Gemeindeparlament wirkte, gerne wieder in die Oltner Politik einsteigen.

Einen weiteren Eckpunkt der Parteiversammlung bildete das Referat von Giorgi Tuti. Der Präsident des Schweizerischen Eisenbahnerverbandes warb für die Initiative AHVplus. Für zwei Drittel der alten Menschen ist die AHV das wichtigste Einkommen, deshalb ist diese zu stärken. Die Vertreter der Privatwirtschaft reden die AHV schlecht, weil sie von der 2. und der 3. Säule der Altersvorsorge mehr profitieren. Giorgio Tuti fordert die Anwesenden auf, am 25. September ein Ja in die Urne einzulegen.

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