Die FDP der Stadt Olten will die Listenverbindung mit bürgerlichen Kräften eingehen. Dies obwohl sie «grundsätzlich weiterhin ein Verbot von Listenverbindungen» unterstütze, heisst es in einer Medienmitteilung.

Solange Listenverbindungen aber erlaubt seien, werde der Wählerwillen dann am wenigsten verfälscht, wenn alle Parteien dieses wahltaktische Instrument einsetzen. Nur so lasse sich die Kraft der bürgerlichen Wählerinnen und Wählen optimal in Parlamentssitze umwandeln. Die letzten vier Jahre hätten gezeigt, dass es im Oltner Gemeindeparlament auf jede einzelne Stimme ankäme.

Entschiedene Sache ist das allerdings nicht: Die Parteiversammlung wird erst am 21. Januar 2013 entscheiden, ob und mit welchen Parteien die FDP Olten für die Parlamentswahlen am 14. April 2013 eine Listenverbindung eingehen soll. (ldu)