Bis zum Frühling 2020 soll für die Bevölkerung die Aare mit Treppen und Steinen zugänglich gemacht werden und so ein neues «Naherholungsangebot» zum Verweilen entstehen, wie die Stadtkanzlei in ihrer Mitteilung von Mitte Oktober schrieb.

Dies geschieht im Rahmen der notwendigen Sanierung der Böschung und des Betonuferpfades. Die Zusatzkosten für die Aufwertung betragen gemäss Baudirektor Thomas Marbet maximal 10 Prozent der am Mittwochabend genehmigten 1,68 Millionen Franken, also höchstens 160'000 Franken. Zugleich wird es eine neue Einwasserungsstelle für Boote und grosse Baugeräte geben. Die Pontoniere können weiterhin ihre Boote am Ufer anbinden.

SP-Gemeindeparlamentarier Luc Nünlist, der mit seinem Vorstoss die Vorlage angeregt hatte, betonte jedoch, dass «der öffentliche Zugang für die Bevölkerung Priorität geniessen muss». Zudem wurde in mehreren Voten verdeutlicht, dass die Stadtverwaltung dort für die Sicherheit, aber auch für die Reinigung zuständig sei und nicht etwa der Pontoniersport-Verein. Ansonsten gab es für die Vorlage des Stadtrats nur Lob: «Das ist ein gutes Beispiel, wie aus der Not eine Tugend gemacht werden kann» (Michael Neuenschwander, Grüne) oder «Wie mit einer kleinen Massnahme eine grosse Wirkung erzielt wird» (Daniel Kissling, Olten jetzt!).