Olten/Trimbach
Trinkwasser wie Reservoirs sind gleichermassen sauber

Die Aare Energie AG reinigt zur Winterszeit ihre 12 Reservoirkammern in Olten und Trimbach.

Urs Huber
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Reinigung im Schutzanzug und mit Absturzsicherung.

Reinigung im Schutzanzug und mit Absturzsicherung.

zvg

In den vergangenen Wochen, als der Baustellenbetrieb zur Winterzeit auf «Sparflamme» lief, führte die Aare Energie AG (a.en) vermehrt Unterhaltsarbeiten durch. Dazu gehörte auch die jährliche Reinigung der zwölf Reservoirkammern in den fünf Reservoirs Föhrenwald und Säliwald in Olten sowie Dürrenberg, Marenacker und Graben in Trimbach. Das zu reinigende Volumen beträgt dabei rund 12200 m3.

Nur ein kleiner Teil ist sichtbar

Wie bei einem Eisberg ist bei den Reservoirs nur ein kleiner Teil, das Eingangsbauwerk, sichtbar; der grössere Teil befindet sich verborgen im isolierenden Boden, was eine über das ganze Jahr ausgeglichene Wassertemperatur ermöglicht. Die Reinigung erfolgt nach strengen Vorgaben der Lebensmittelgesetzgebung und den Richtlinien des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches. Eingesetzt werden lebensmittelkonforme und umweltverträgliche Mittel. Meist sind es Kalkablagerungen, die es in möglichst schonender Form zu entfernen gilt.

Für eine grosse Kammer mit 2000 m3 Inhalt wie im Reservoir Säliwald dauern die Arbeiten drei bis vier Tage. Sie erfolgen in Absprache und mit Überwachung durch die eigene Netzleitstelle, sodass die reibungslose Wasserversorgung gewährleistet bleibt. Um möglichst wenig Wasser zu verlieren, werden die Kammern am Vorabend der Reinigung, also beim tiefsten Wasserstand, geleert.

Überprüfen auf Reinigungsrückstände

Vor der Wiederbefüllung wird in einem abschliessenden Arbeitsgang geprüft, dass keinerlei Reinigungsrückstände verbleiben. Erst dann werden die Reservoirs wieder in Betrieb genommen und können ihre wichtige Funktion im Gesamtsystem der Wasserversorgung wieder für ein weiteres Jahr ausüben.