Oltens Stadtpräsident Ernst Zingg zeigt sich von der Stellenstreichung zwar nicht geschockt, meint aber auf Anfrage: «Der Verlust von Arbeitsplätzen ist immer sehr schmerzhaft; für die direkt Betroffenen wie für die Region an sich, auch wenn deren Streichung Wochen zuvor bereits angekündet wurden.» Er sei eigentlich davon ausgegangen, dass der Standort Olten mit 60 bis 80 Kündigungen konfrontiert werde. «Dass es nun deren 90 sind, ist doch sehr schmerzlich, sehr negativ.»

Trotzdem sieht Zingg den Standort an der Aare nicht bedroht. «Der Standort Olten und der Begriff Alpiq gehören zusammen. Das wurde mir von höchster Alpiq-Ebene versichert», so der Stadtpräsident weiter. Er erhofft sich im Übrigen im zweiten Halbjahr weitere und noch konkrete Aussichten. «Die Kündigungen werden im Verlauf des Jahres wirksam. Ab Mitte Jahr lässt sich womöglich dann etwas über Wirkung und Konsolidierung aussagen», so der Stadtpräsident.