Es hat damit den Stadtrat beauftragt, «einen angemessenen Betrag ins Budget 2014 aufzunehmen und parallel dazu die nötigen Verhandlungen zu führen, damit der lokalen Bevölkerung, den ortsansässigen Wassersportvereinen sowie allfälligen weiteren Interessengruppen der Zugang zu einer Wassersportanlage ermöglicht wird».

Im Rahmen der Budgetdebatte genehmigte das Parlament im späteren Verlauf der Sitzung von Mittwoch schliesslich definitiv einen Kredit von 160 000 Franken für die Beteiligung an den Betriebskosten des Hallenbades im Jahr 2014. Damit ist den Freunden des Wassersports die Möglichkeit, auch im Winter der Schwimmerei zu frönen, für das kommende Jahr garantiert.

Mehr Lebensqualität, aber ...

Ein leidenschaftliches Votum fürs Hallenbad lieferte Heidi Ehrsam, die lediglich für einen Teil der CVP-EVP-glp-Fraktion sprach, ab: «Für Olten als Zentrumsstadt ist ein Hallenbad ein Muss.» Sie wies auch auf den gesundheitsfördernden Aspekt hin. Ebenfalls nicht einig war man sich innerhalb der Fraktion der SP und der Jungen SP, wie Tabitha Germann ausführte: «Das Hallenbad trägt zur Lebensqualität bei und stellt einen Mehrwert dar. Allerdings halten wir das Budget, so wie es uns der Stadtrat vorgelegt hat, für ausgewogen.»

In eine ähnliche Richtung gingen die Worte von Felix Wettstein für die Fraktion der Grünen: «Wir hegen gegenüber der Motion Sympathien. Allerdings verursacht das Hallenbad zusätzliche Kosten.» Die FDP sprach sich weder für noch gegen die Motion aus. Keine Wortmeldung zum Volksvorschlag gabs vonseiten der SVP-Fraktion. Am Ende konnte sich das Parlament zu einem Entscheid fürs Hallenbad durchringen.

Thomas Marbet gab zu, dass sich der Stadtrat bei seinem Entscheid, den Mietvertrag des Hallenbades zu kündigen, von finanziellen Überlegungen leiten liess. Er wies darauf hin, dass sich die Kosten nach der Sanierung verdoppeln werden.