Übernahme

Olten verkauft seine Alpiq-Aktien für 3,5 Millionen Franken

Zurzeit befinden sich 88.4% der Alpiq-Aktien im Besitz von drei grossen Konsortien: Fonds CSA Energie-Infrastruktur Schweiz, an welchem vor allem Schweizer Pensionskassen partizipieren, EOS Holding AG sowie ein Konsortium von Schweizer Minderheitsaktionären (EBL, Primeo, WWZ, Kanton Solothurn).

Zurzeit befinden sich 88.4% der Alpiq-Aktien im Besitz von drei grossen Konsortien: Fonds CSA Energie-Infrastruktur Schweiz, an welchem vor allem Schweizer Pensionskassen partizipieren, EOS Holding AG sowie ein Konsortium von Schweizer Minderheitsaktionären (EBL, Primeo, WWZ, Kanton Solothurn).

Die Stadt Olten hat sich von ihrem kleinen Alpiq-Aktienpaket getrennt. Im Besitz der Stadt befanden sich 50'092 der insgesamt 27'874'649 Aktien. Dies entspricht einem Eigentümeranteil von 0.18 Prozent.

Von Seiten der Grossaktionäre sei für die sich im Streubesitz befindlichen Aktien ein Übernahmeangebot von 70 Franken pro Aktie gemacht worden, teilte die Stadt Olten am Donnerstag mit. Der Stadtrat habe sich daher zum Verkauf der Aktien entschieden.

Mit dem Verkauf werden der Stadt liquide Mittel im Umfang von 3’506’440 Franken zufliessen. Per Ende 2018 waren die Alpiq-Aktien mit einem Buchwert von 3'837’047 Franken bilanziert. Die Stadt muss somit im Jahr 2019 einen Buchverlust von 330’607 hinnehmen.

Gleichzeitig bestünden aus der Aufwertung des Harmonisierten Rechnungsmodells (HRM2) noch Neubewertungsreserven von 2’981’195 Franken, schreibt die Stadt weiter. Diese werden mit dem Verkauf erfolgswirksam aufgelöst, was per Saldo einen Buchgewinn für das Jahr 2019 von 2'650'588 Franken ergebe.

Nach der Dekotierung der Aktien wäre ein Verkauf an der Börse nicht mehr möglich gewesen. Hätte die Stadt Olten die Aktien behalten, wären diese nicht mehr handelbar gewesen. Ein möglicher Verkauf hätte ausserhalb der Börse erfolgen müssen.

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