Olten
TV Olten: Acht trockene und warme Tage fehlten zum Glück

Die Leichtathletikanlagen im Kleinholz sind komplett erneuert; trotzdem müssen Einkampfmeisterschaften nach Breitenbach verlegt werden.

Urs Huber
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Die Sanierung des Oltner Leichtathletikstadions im Kleinholz ist fast abgeschlossen. Aber es fehlen zur Nutzung noch wichtige Details.

Die Sanierung des Oltner Leichtathletikstadions im Kleinholz ist fast abgeschlossen. Aber es fehlen zur Nutzung noch wichtige Details.

Bruno Kissling / Oltner Tagblatt

So weit ist alles klar: Die Sanierung der Sportanlagen im Leichtathletikstadion Kleinholz ist fast beendet: Beleuchtung, Belag, Erneuerung des Rasenplatzes inklusive Drainage und Sprinkleranlage. «Was derzeit noch fehlt, sind die Spritzbeschichtung des Kunststoffbelages und die notwendigen farbigen Markierungen», sagt Urs Kissling, Leiter des städtischen Tiefbauamtes.

Gar nicht so einfach in diesem Sommer

Aber was so tönt, als wär’s ein Klacks, ist in diesem Sommer gar nicht so einfach zu realisieren. Denn für die noch anstehenden Arbeiten würden noch rund acht trockene und einigermassen warme Tage gebraucht. Nur: Die bleiben aus. Und so wie’s aussieht, werden die Arbeiten auch nicht bis Mitte August beendet sein. Das führt wiederum dazu, dass der TV Olten die zu diesem Zeitpunkt anberaumten Einkampfmeisterschaften mit rund 280 Athletinnen und Athleten nach Breitenbach verlegen musste. «Der Entscheid fiel Anfang Woche», sagt Hans Rudolf von Arx. «Denn ewig zuwarten kann man auch nicht», so Beatrice Heller, beide vom TV Olten. Das Duo betont, die Durchführung der Meetings sei schon wichtig. «Immerhin sind’s kantonale Meisterschaften», sagt Heller. Bereits letztes Jahr habe man nichts Derartiges durchführen können.

Dass man schliesslich in Breitenbach auf eine wettkampftaugliche Anlage ausweichen konnte, ist auch nicht selbstverständlich. Weder in Aarau, Zofingen noch Langenthal gab’s freie Kapazitäten. Nur die Schweizer Meisterschaften Hammerwurf in der Kategorie Master (Ü30) kann am 18. August in Olten stattfinden. So müssen sich die Nutzenden des Stadions Kleinholz noch gedulden. Gemäss Parlamentsbeschluss erfolgt die mögliche Homologierung im Auftrag der Sportvereine und auf deren Kosten.

Positiv: Nach gut zweijähriger Bauzeit scheint der vom Gemeindeparlament gesprochene Sanierungskredit über 1,975 Mio. Franken auszureichen. «Es gibt zum Mindesten keine Anzeichen dafür, dass dieser überschritten würde», so Urs Kissling.

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