SBB streichen 1'400 Stellen
Olten triffts als drittgrössten SBB-Standort besonders hart

Bis 2020 wollen die SBB 1'400 Stellen abbauen. Olten ist als drittgrösster Standort von dem angekündigten Sparprogramm mit am stärksten betroffen.

Jasmin Kunz
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SBB bauen 1400 Stellen ab.

SBB bauen 1400 Stellen ab.

Bruno Kissling

Bis 2020 wollen die SBB 1400 Stellen abbauen, wie der Bundesbetrieb am Donnerstag ankündigte.

Olten ist als drittgrösster SBB-Standort von dem angekündigten Sparprogramm mit am stärksten betroffen. «Rund ein Drittel der von den Massnahmen betroffenen Stellen liegen in den Bereichen Administration, Verwaltung und Führung. Das bedeutet, dass die drei grössten SBB-Standorte, zu denen neben Zürich und Bern auch Olten gehört, mit am stärksten betroffen sein werden», so Mediensprecher Reto Schärli auf Anfrage gegenüber dieser Zeitung.

Konkrete Zahlen könne er zu diesem Zeitpunkt keine nennen. Olten werde jedoch für die SBB auch in Zukunft ein sehr wichtiger Standort bleiben.

Zurzeit beschäftigen die SBB, ohne die Arbeitsplätze der Tochtergesellschaften mitzuzählen, 2810 Mitarbeiter in der Stadt Olten (Stand März 2016). Erst im letzten Jahr zogen 900 Mitarbeiter aus Olten und Luzern in den neuen SBB-Aarepark.

Der mit Abstand grösste Teil der SBB-Mitarbeiter im Kanton Solothurn arbeitet in Olten. Die Stadt ist neben Bern mit 6545 und Zürich mit 5235 Mitarbeitern der drittgrösste Standort der SBB schweizweit.