Ausscheidungsturnier

Olten sucht Jugendliche für den «Donnschtig-Jass»

Das OK «Donnschtig-Jass» in Olten (v.l.): Stefan Ulrich (Olten Tourismus), Kurt Hofmann (Restauration), Rolf Kristandl (Kassier), Andreas Hagmann (Medien), Harry Kuhn (Initiator und Vize-Präsident), Martin Wey (OK-Präsident), René Wernli (Logistik) und Franco Giori (Koordination). Es fehlt Ruedi Trachsel. zvg

Das OK «Donnschtig-Jass» in Olten (v.l.): Stefan Ulrich (Olten Tourismus), Kurt Hofmann (Restauration), Rolf Kristandl (Kassier), Andreas Hagmann (Medien), Harry Kuhn (Initiator und Vize-Präsident), Martin Wey (OK-Präsident), René Wernli (Logistik) und Franco Giori (Koordination). Es fehlt Ruedi Trachsel. zvg

Für den «Donnschtig-Jass», mit Austragungsort in Olten, werden die besten Jasserinnen und Jasser gesucht. Die Organisatoren suchen für die Vorausscheidung Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren.

Damit der «Donnschtig-Jass» am 4. August in Olten stattfinden kann, müssen zuerst am 28. April die besten Oltner Jasserinnen und Jasser gefunden werden – besonders gesucht sind Jugendliche zwischen 10 und 18 Jahren.

Es war im Jahre 2013 als Cony Sutter, Komiker und beim SRF verantwortlich für die Suche nach möglichen Austragungsorten des «Donnschtig-Jass», bei Harry Kuhn die Idee einbrachte, den «Donnschtig-Jass» in Olten durchzuführen. Der Ur-Oltner und Jasser Harry Kuhn, der selber eine Künstlervermittlungsagentur besitzt, war sofort begeistert.

Drei Jahre Vorlaufzeit

Gleichwohl hat es nun drei Jahre gedauert, ehe Olten zum möglichen Austragungsort wurde. «Bis heuer hat der Standort Olten geografisch nicht in die Sendungsabfolge vom SRF gepasst», erklärt Harry Kuhn die Verzögerung.

Nachdem im letzten Spätsommer bekannt wurde, dass Olten im Jahr 2016 zu einem möglichen Austragungsort wird, liess sich der Oltner Stadtrat nicht lumpen und garantierte im vergangenen Dezember bei einer Durchführung die Unterstützung im administrativen und logistischen Bereich.

In der Person von Stadtpräsident Martin Wey fand der «Donnschtig-Jass» ausserdem einen grossen Fürsprecher. So kommt es nicht von ungefähr, dass Wey nun OK-Präsident ist: «Ich war über die Idee hoch erfreut, war es doch schon immer mein Ziel, irgendwann eine Sendung wie «SRF bi de Lüüt» oder eben den «Donnschtig-Jass» nach Olten zu holen.

Mit dem regelmässig stattfindenden Jassen am Ildefonsturm hat das Kartenspiel ausserdem eine tiefe Verankerung in der Dreitannenstadt», so Martin Wey. Komme hinzu, dass es mit einem Anlass dieser Grössenordnung natürlich entsprechende, gern gesehene Publizität für die Stadt gebe.

Ausscheidungsturnier 28. April

Bereits in knapp einem Monat findet der erste Höhepunkt auf dem Weg zum «Donnschtig-Jass» in Olten statt, das Ausscheidungsturnier (siehe untenstehenden Text). Wie im Sport ist es nämlich mit dem Interesse, den «Donnschtig-Jass» nach Olten zu holen, noch nicht getan, im Gegenteil.

Am 28. Juli werden die Oltner in Bonstetten oder Küsnacht ZH gegen Subingen antreten und dabei ausmachen, bei wem der darauffolgende «Donnschtig-Jass» am 4. August stattfinden wird. Logischerweise möchten die Oltner ein möglichst schlagfertiges Team in diese Ausmarchung schicken.

Am 28. April findet daher im Coop City Olten ein Ausscheidungsturnier statt, bei welchem der Jasskönig, die Jasskönigin, der beste Jugendliche und der Telefonjasser auserkoren werden. Alle in Olten wohnhaften Personen können am Ausscheidungsturnier teilnehmen und erhalten somit eine Chance, die Dreitannenstadt am 28. Juli und im Idealfall auch am 4. August zu vertreten.

Dass das Ausscheidungsturnier im Coop City stattfinden werde, komme im Weiteren nicht von ungefähr, erklärt Harry Kuhn. «Wir erwarten zwischen 80 und 100 Jasserinnen und Jasser, womit wir eine entsprechend grosse Lokalität benötigen.

Ausserdem liegt das Coop City direkt neben dem möglichen Festplatz, sollten wir den «Donnschtig-Jass» tatsächlich nach Olten holen», führt Harry Kuhn noch eine geografische Komponente an. Dass sich viele Jasserinnen und Jasser für das Ausscheidungsturnier anmelden, davon sind sowohl Harry Kuhn wie auch Martin Wey überzeugt.

Eine kleine Sorge gibt es allerdings. Denn die Resonanz von den Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren war bisher ziemlich bescheiden. Alle Oltnerinnen und Oltner in diesem Alter haben bei einer Anmeldung (siehe Box) daher besonders gute Chancen am Ausscheidungsturnier teilnehmen zu können.

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