Der Artikel im Oltner Tagblatt vom 28. Mai erzürnt die Mitglieder des Vereins Wisnerhöchi ohne Windpark, wie diese in einem Communiqué mitteilen. «Logisch. Die prognostizierten jährlichen Einnahmen für zwei Windgeneratorenstandplätze betragen laut Trianel Suisse AG 30 000 Franken.

Grund genug für die Oltner Bürger, diesem gigantischen Vorhaben zuzustimmen. Bei einem Defizit von 1,25 Mio. Franken im vergangenen Jahr fast verständlich. Lärm und Schattenwurf treffen nur die Wisner, die ohnehin nicht zu Oltnern werden durften», heisst es in der Mitteilung.

«Wisen will keine solchen Giganten»

Und weiter ist zu lesen: «Liebe Oltner Bürger: Fragt doch bei ‹Meteotest› nach, wie die Windverhältnisse auf der Wisnerhöchi sind, und bei der a.en, wohin der Strom abgeleitet werden soll. Wie die Baugrundverhältnisse sind, wisst ihr dank eurer Strasse zur Froburg wohl selbst am besten. Und noch dies: Trotz Landbesitz für zwei Windturbinen befindet sich der Baugrund im Gemeindebanne von Wisen. Und Wisen will keine solchen Giganten auf der Südseite des Dorfes.»

«Aus Fehlern lernen»

Preisüberwacher Stefan Meierhans habe vor Kurzem festgestellt, dass sowohl Windkraft als auch Sonnenenergie-Subventionen die Strompreise zum Explodieren bringen. In Deutschland sei man daran, aus Fehlern zu lernen.

Mit dem subventionierten Billigstrom aus dem Nachbarland habe die sinnvollste Energieproduktion, die Wasserkraft, schlechte Karten, was die Rendite anbetrifft, darum wohl die Eile der Trianel Suisse AG. «Also, liebe Oltner Bürger, auch wir sind für Alternativenergie, aber nur so, dass sie unsere Wasserkraft nicht dank exorbitanten Subventionen dermassen schädigt», heisst es abschliessend in der Medienmitteilung des Vereins Wisnerhöchi ohne Windpark. (otr)