Olivo bedeutet Olivenbaum, in Italienisch. Deshalb steht seit Freitag an Oltens Baslerstrasse ein solcher; ein winterharter dazu; sinnbildlich gesprochen natürlich.

Es waren geladene Gäste, die am Freitag einen ersten Augenschein vornehmen konnten im Ristorante Olivo.

Mehr als ein Augenschein natürlich, denn die Einladungskarte hatte mit Versprechungen nicht gegeizt: Von hausgemachten warmen und kalten Apéro-Spezialitäten war die Rede, von Leckerbissen aus ganz Italien, von Prosecco und erlesenen Weinen, erstklassigen Wassern. Und natürlich von Kaffee wie jenem aus Neapel, «Caffè come a Napoli», wie der Aficionado sagt. Und – so kam es auch. Wie sagen die Betreiber des «Olivo» doch: Alles frisch aus der «cucina del cuore».

«Wie am Tag vor der Hochzeit»

Nichts erinnert mehr an die Tage Anfang März, als das Ristorante zu weiten Teilen noch einer Baustelle glich. Und jetzt? Hausherr Alex Heuberger und Geschäftsführer Michael Muraca sind zufrieden, ja glücklich: Es geht los. «Wissen Sie, es ist wie einen Tag vor der eigenen Hochzeit», sagt Muraca.

Ein bisschen nervös, der Rest sei Freude. Und auch Alex Heuberger wirkt gelassen. Rund 400 Gäste, verteilt auf rund sechs Stunden, wurden am Tag der geladenen Gäste erwartet. «Jedenfalls haben so viele ihr Kommen angekündigt», sagt ein glücklicher Heuberger.

Umgeben von Italianità

Zu den Freitagsgästen gehört auch Stefan Roth, UBS Standortleiter Olten: «Ich bin vor allem von den Dimensionen des Hauses überrascht», meint er. Und die Atmosphäre sei sehr angenehm. Rolf Sommer ist vom Setting der Räume angetan. «Etwas ganz anderes als üblich», meint er.

Auch die farbliche Gestaltung will dem SVP-Kantonsrat gefallen. «Interessante Farbgebung», erklärt er und verweist mit leisem Schalk auf die goldfarbenen Wände, die den Besucher auf die Dachterrasse führen. «Ja, darf man so etwas in Olten?», scherzt Sommer gut gelaunt.

«Olivo» – fünf Buchstaben, welche Italianità repräsentieren. Vom «negozio» mit mediterranen Leckereien beim Eingang Baslerstrasse bis hin zum Ristorante am westlichen Ende des Hauses. Seit heute Samstagmorgen 7 Uhr kann man sich davon überzeugen.