Untergäu
Nur zwei Gemeinden gehen fürs Präsidium an die Urne – Sonst gibt es stille Wahlen

In Boningen, Gunzgen, Kappel, Hägendorf und Rickenbach steht das Gemeindepräsidium schon fest. In Fulenbach steht nur ein Kandidat zur Wahl.

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v.l.n.r.: Thomas Blum, Fulenbach; Andreas Heller, Hägendorf; Dieter Leu, Richenbach; Rainer Schmidlin, Kappel; Manfred Zimmerli, Bonigen; Hans Rudolf Krähenbühl, Gunzgen

v.l.n.r.: Thomas Blum, Fulenbach; Andreas Heller, Hägendorf; Dieter Leu, Richenbach; Rainer Schmidlin, Kappel; Manfred Zimmerli, Bonigen; Hans Rudolf Krähenbühl, Gunzgen

otr/zvg

In fünf der sieben Untergäuer Gemeinden finden keine Wahlen zur Besetzung des Gemeindepräsidiums statt. Zu regelrechten Kampfwahlen kommt es dagegen in Wangen.

Und in Fulenbach hat sich Thomas Blum von der FDP als alleiniger Kandidat am 2. Juli der Volkswahl zu stellen: Blum will Nachfolger des scheidenden Hugo Kissling (CVP) werden, der nach fünf Amtsperioden zurücktritt. Blum könnte der erste Gemeindepräsident der Freisinnigen im einst stark von der CVP geprägten Dorf werden.

Ebenfalls als Neuling tritt Andreas Heller (SP) in Hägendorf an. Als einziger Kandidat gilt der Nachfolger von Albert Studer gemäss Hägendörfer Gemeindeordnung aber als in stiller Wahl gewählt.

In stiller Wahl in ihrem Amt bestätigt werden Dieter Leu (CVP), der in Rickenbach seine vierte Amtsperiode antreten kann sowie dessen Parteikollege aus Kappel, Rainer Schmidlin. Er blickt auf zwei vollendete Amtsperioden zurück.

Im Amt bestätigt sind auch Manfred Zimmerli (FDP), seit fünf Jahren Boningens Gemeindepräsident, sowie Hans Rudolf Krähenbühl (FDP) in Gunzgen, der gar auf elf Amtsjahre zurückblicken kann. (hub)