Erkrankung
Norovirus grassiert: Oltner Alters- und Pflegeheim bleibt unter Quarantäne

Einige Bewohner und Mitarbeiter des Alters- und Pflegeheims Haus zur Heimat in Olten sind am Norovirus erkrankt. Das Altersheim ist deshalb bis auf weiteres geschlossen.

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Seit Freitag ist klar: Ein Teil der Bewohnerinnen und Bewohner des Alters- und Pflegeheims Haus zur Heimat ist vom hoch ansteckenden Norovirus befallen. «Die Analyse heute Morgen hat uns dies bestätigt», so Heimleiter Marco Petruzzi.

Bereits am Donnerstag wurden erste Massnahmen eingeleitet, nachdem vermehrt Durchfall und Erbrechen bei Heim-Bewohnenden und Mitarbeitenden festgestellt wurde.

Das Heim bleibt bis Montag unter Quarantäne, wie Petruzzi erklärt. Cafeteria und Speisesaal sind geschlossen, Angehörigenbesuche nicht möglich. «Auf ein Minimum reduziert werden auch die Bewegungen im Haus, um die Ansteckungsgefahr möglichst tief zu halten», wie der Heimleiter ausführt.

Mundschutz und Handschuhe sowie höchste Reinlichkeit sind derzeit im Umgang miteinander angesagt. Um Krankheitsfolgen zu lindern wird bei der Ernährung auf genügend Flüssigkeitszufuhr und magenschonende Kost geachtet, denn Medikamente gegen das Norovirus sind keine bekannt. «Am Montag schauen wir weiter. Allenfalls kann die Quarantäne dann schrittweise aufgehoben werden», so Petruzzi vorsichtig optimistisch. (hub)

Norovirus

Die Krankheit Norovirus bricht in der Regel 12 bis 48 Stunden nach der Ansteckung aus; meist abrupt mit oft schwallartigem Erbrechen, starkem Durchfall und häufig begleitet von Bauch-, Muskel- und Kopfschmerzen. Vereinzelt kommt noch Fieber dazu.

Nach 2 bis 3 Tagen ist die Krankheit überwunden. Als Behandlung ist vor allem auf genügend Flüssigkeitszufuhr zu achten.

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