Hägendorf

Noch knapp 100'000 Franken Kosten für Flurwege

An welchen Flurwegen sich Hägendorf beteiligt, ist nun geklärt. (Themenbild)

An welchen Flurwegen sich Hägendorf beteiligt, ist nun geklärt. (Themenbild)

Der Gemeinderat von Hägendorf heisst die Kostenbeteiligung, entstanden aus der Landumlegung Region Olten, gut.

Aus der Landumlegung Region Olten (LRO), welche im Zusammenhang mit der ERO erfolgte, sind Restkosten entstanden, welche nicht angekündigt waren. Um diese aufzuteilen, wurden die erstellten beziehungsweise in Stand gestellten und sanierten Wege durch die LRO nach öffentlichem Interesse klassiert und von den Gemeinden eine Beteiligung erwartet. Die Gemeinde Hägendorf, vertreten durch den Gemeindepräsidenten und den Bauverwalter, haben sich mit den anderen Gemeinden und der LRO besprochen.

Die Gemeinden haben sich untereinander abgesprochen, um einer unterschiedlichen Behandlung vorzubeugen. Hägendorf hat die Beurteilung des von der LRO deklarierten «öffentlichen Interesses» an den Flurwegen überprüft und teilweise in Frage gestellt. Nach einer Bereinigung sind noch gut 1,6 km Flurwege, an denen sich die Gemeinde nach Ansicht des Gemeindepräsidenten und des Bauverwalters beteiligen sollte. Dabei handelt es sich primär um die Wege entlang des Bahndammes Richtung Rickenbach und unterhalb der christkatholischen Kirche Richtung Rickenbach.

Die Kosten belaufen sich auf 98'854 Franken. Den Weg entlang des Bahndammes hätte die Gemeinde ohnehin sanieren müssen. Dies zu einem Preis, der bestimmt höher gewesen wäre. Der Rat hat der Beteiligung der Gemeinde an den entsprechenden Kosten zugestimmt.

Genehmigung Abrechnung Wasserleistungssanierung

An der Gemeinderatssitzung vom 11. März vergangenen Jahres wurde für die Sanierung ein Kredit von 56'000 Franken gesprochen. Nun liegt die Abrechnung vor und schliesst mit Mehrkosten von 39'095.45 Franken. Für die massive Abweichung gibt es zwei primäre Gründe: zum einen hat der Kanton den Perimeter seiner Arbeiten an den Lichtwellenleitern (LWL) deutlich erhöht.

Die Bauverwaltung hat mit dem Brunnenmeister entschieden, die dadurch möglichen Synergien zu nutzen und den Perimeter der Sanierung anzupassen. Zum Zweiten lag die Wasserleitung deutlich tiefer als angenommen bzw. als aus den Unterlagen ersichtlich war. Dadurch mussten mehr Grabarbeiten getätigt werden. Der Rat hat das Vorgehen in solchen Fällen diskutiert, ist aber im Grundsatz mit dem Vorgehen und der Bauabrechnung einverstanden.

Sanierung Abwasserleitung Bachstrasse

Der Kanton Solothurn erneuert 2020 den Kreisel Kreuzplatz. Während der Planungsarbeiten hat sich gezeigt, dass es sinnvoll wäre, nördlich des Kreisverkehrs, auf einem östlichen Teilstück die Abwasserleitung im Querschnitt zu erweitern (von 50 auf 60 cm). Dies entspricht den Vorgaben des generellen Entwässerungsplanes (GEP), die umzusetzen sind. In diesem Zusammenhang müssten auch zwei Kontrollschächte erneuert werden. Die Leitung liegt verhältnismässig tief, was die Kosten erhöht. Die Bauverwaltung beantragte dafür einen Kredit von 74'500 Franken zuhanden der Spezialfinanzierung Abwasser. Der Rat hat dem Antrag zugestimmt.

Der Belag des Batteriewegs ist in einem schlechten Zustand und damit erneuerungsbedürftig. Im Investitionsplan sind dafür 440'000 Franken vorgesehen. (mgt/otr)

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