Confiserie

Neue Geschäftsleitung, neue Ideen: Oltner «Suteria» erhält eine neue Geschäftsführerin

Almira Smajlović (Mitte) mit Silke Brandt und Toni Berisha von der «Suteria».

Almira Smajlović (Mitte) mit Silke Brandt und Toni Berisha von der «Suteria».

Klaus Kaiser geht, Almira Smajlović kommt – die Oltner «Suteria»-Filiale erhält ab dem 1. August eine neue Geschäftsführerin.

Stabwechsel bei der «Suteria»: Almira Smajlović übernimmt auf den 1. August die Geschäftsleitung der Oltner Confiserie-Filiale. Ihr stadtbekannter Vorgänger Klaus Kaiser hatte das Geschäft seit seiner Eröffnung im Jahr 1995 21 Jahre lang geführt. Die 29-Jährige sagt: «Ich freue mich auf die Verantwortung als Geschäftsführerin und möchte insbesondere den Teamgedanken pflegen.» Sie lächelt.

Das Team ist der Gerlafingerin, die derzeit in Zuchwil wohnt, sehr wichtig. Sie möchte Aufgaben auf ihre Mitarbeiter verteilen und diese nicht auf ihre Person konzentrieren. Schliesslich sei es ihr Team, das die «Suteria» ausmache. Obschon sie ihre neue Position noch nicht offiziell angetreten hat, ist sie bereits in der Oltner Filiale anzutreffen.

«Junge Leute weiterbringen»

Smajlović war zuvor vier Jahre lang stellvertretende Leiterin Verkauf in der «Suteria» in Solothurn. Ausserdem ist sie Ausbildungsverantwortliche für die aktuell vier Lehrlinge im Verkauf der Confiserie mit den drei Standorten Solothurn, Olten und Langenthal. Ihre Lehre zur Detailhandelsfachfrau absolvierte sie vor neun Jahren ebenfalls in der Solothurner «Suteria»; zwischenzeitlich arbeitete sie in der Confiserie Beeler in Bern.

Ob sie Neuerungen in den Betrieb einführen will? So weit ist sie noch nicht. Sie möchte sich erst einmal richtig einarbeiten, sagt sie. Was sie aber bereits weiss: «Ich möchte junge Leute weiterbringen.»

Café mit Brocki-Möbeln?

«Den grössten Erfolg haben wir jeweils, wenn wir intern Leute nachziehen», sagt «Suteria»-Inhaber Michael Brüderli zur Wahl von Almira Smajlović als Geschäftsleiterin. Die Philosophie eines hohen Qualitätsstandards bei Produkten und Service wolle die Oltner Filiale weiterhin hochhalten, hängt er an.

Auch liege es weiterhin im Interesse der «Suteria», den Ildefonsplatz in Zusammenarbeit mit der «Gruppe am Turm» mit kulturellen Anlässen zu bespielen. Dies lag zuvor in der Hand des ehemaligen Geschäftsführers Klaus Kaiser, selbst ein Mitglied der Gruppe. «Ein Bijou» nennt Brüderli den Platz, den er gerne belebt sehen möchte.

Weiter gedenkt Brüderli, die Räumlichkeiten im oberen Stockwerk der «Suteria» abends für Firmenanlässe zu öffnen. Und angesprochen auf das steril wirkende Inventar des Cafés meint er: «Wir haben schon daran gedacht, den Raum vielleicht mit Brocki-Möbeln einzurichten und ihn so gemütlicher zu gestalten.»

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