Herr Eng, das Gemeindeparlament hat die Vorlage zur Sportpark Olten AG zurückgewiesen. Was sagen Sie dazu?

Heinz Eng: Ich war im Ausstand und bin vorhin gerade wieder in den Parlamentssaal zurückgekommen und habe von diesem Resultat gehört. Für mich ist das natürlich eine riesige Enttäuschung und eine verpasste Chance. Das Geschäft war meiner Ansicht nach gut durchdacht und zeigte alle Risiken, Vor- und Nachteile auf.

Wie geht es jetzt aus Sicht der Sportpark Olten AG weiter?

Der Verwaltungsrat wird nun über die Bücher gehen und den Entscheid analysieren. Für uns heisst die Rückweisung, dass wir derzeit absolut im Nirwana sind, weil es keine Planungssicherheit mehr gibt. Zudem müssen wir jetzt langsam, aber sicher Ross und Reiter nennen, welche der Stadt Olten den Eissport verunmöglichen wollen. Die entsprechenden Exponenten dieser Parteien sind dafür mitschuldig. Sie sollen jetzt bitte sagen, was sie wollen und was nicht.

Im Parlament hiess es, es sei eben doch eine EHC-Olten-Vorlage. Was sagen Sie dazu?

Wenn ein Sportverein erfolgreich ist, ruft dies auch Neider hervor. Dazu muss man einmal klar festhalten: Der EHC Olten ist der erfolgreichste Verein in Olten und ein Aushängeschild. Aber das Geld wäre sämtlichen Eissportvereinen und auch der Öffentlichkeit zugutegekommen und nicht nur dem Eishockeyclub.