Dringender Tatverdacht

Mordfall Dulliken: Haftgericht verlängert U-Haft für 50-jährigen Serben

Der Mann sitzt immer noch hinter Gitter (Symbolbild)

Der Mann sitzt immer noch hinter Gitter (Symbolbild)

Der Tatverdächtige im Dulliker Mordfall, ein 50-jähriger Serbe, sitzt wegen dringendem Tatverdacht und Flucht- und Kollusionsgefahr immer noch in Untersuchungshaft. Die U-Haft wurde um weitere 3 Monate verlängert.

«Das Haftgericht hat die Untersuchungshaft für weitere drei Monate verlängert», bestätigt Cony Zubler, Medienbeauftragte der Solothurner Staatsanwaltschaft. Die von den Strafverfolgern beantragte erneute Verlängerung der U-Haft sei vom Haftgericht gutgeheissen worden. «Dies erneut in Anbetracht des dringenden Tatverdachts und wegen Flucht- und Kollusionsgefahr», so Zubler.

Der 50-jährige Serbe wird verdächtigt, im Sommer 1993 in Dulliken einen Rentner überfallen und derart brutal misshandelt zu haben, dass dieser qualvoll erstickte. Die Staatsanwaltschaft hat Indizien, dass derselbe Täter für einen zweiten bisher ungeklärten Mord verantwortlich sein könnte.

Im Dezember 1994 war ein Mann in Olten bei einem Brandanschlag ums Leben gekommen. «Die Ermittlungen werden immer noch einige Zeit in Anspruch nehmen, der Zeitpunkt des Verfahrensabschlusses ist nach wie vor offen», beantwortet Zubler die Frage nach der weiteren Verfahrensdauer.

Ein ebenfalls im Dezember 2012 verhafteter zweiter Tatverdächtiger, ein 62-jähriger Serbe, musste bereits im Januar 2013 aus der U-Haft entlassen werden. (ums.)

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