Was bringt der World Run der Stadt Olten?

In erster Linie natürlich Publicity. Für Olten ist dieser Anlass der Hit. Und nicht nur für die Stadt, sondern für die ganze Region ist es eine grosse Chance, sich weltweit zu präsentieren. Die Strecke ist auch in diesem Jahr wieder wunderschön. Man läuft durch die Altstadt, der Dünnern und Aare entlang und blickt praktisch die ganze Zeit auf den Jura. Toll wäre es, wenn der eine oder andere Teilnehmer oder Zuschauer wiederkommt, weil ihm die Gegend gefallen hat. Nachhaltig wäre dies der wirksamste Effekt.

Profitieren auch die Hotels und Restaurants?

Eine Überschwemmung der Stadt wird es sicher nicht geben. Schliesslich sind wir ja so zentral gelegen, dass man quasi im Laufdress mit dem Zug anreisen kann. Ich habe mich aber bei Stefan Ulrich, dem Chef von Tourismus Olten, erkundigt. Laut ihm gibt es tatsächlich ein paar Läufer, die frühzeitig anreisen. Das sind wohl vor allem die, die länger laufen wollen und sich intensiv vorbereiten. Es wird also schon zusätzliche Hotel-Übernachtungen geben. Und es wird sicher auch viele Leute geben, die nach dem Lauf noch ein bisschen in Olten bleiben und irgendwo einkehren.

Sind Sie selber auch sportlich?

Ich jogge gerne, bin ein regelmässiger Läufer. Für mich ist dies der perfekte Ausgleich zum Alltag. Sich zu bewegen, tut einfach gut. Bei der ersten Austragung vor zwei Jahren lief ich selber mit, letztes Jahr habe ich meine Frau geschickt, die es sehr gut gemacht hat (lacht). Ob ich am 8. Mai an den Start gehen kann, ist noch nicht ganz sicher und hängt von meiner Bandscheibe ab. Doch dabei sein werde ich auf jeden Fall. Entweder als Läufer oder ich feuere die Teilnehmer halt vom Strassenrand aus an.