Stadtrat Olten

Marbet besorgt die Finanzen, Savoldelli die Bildung

Thomas Marbet (Finanzen) und Benvenuto Savoldelli (Bildung).

Thomas Marbet (Finanzen) und Benvenuto Savoldelli (Bildung).

Der Stadtrat hat die Direktionen verteilt. Die bisherigen Exekutivmitglieder behalten ihre Direktionen, die bürgerliche Allianz, die Benvenuto Savoldelli das Finanzressort hätte bescheren sollen, sticht erst mal ins Leere.

Vorderhand keine grossen Verschiebungen bei der Direktionszuteilung im Stadtrat Olten: die drei bisherigen Exekutivmitglieder Martin Wey (CVP, Präsidium/Baudirektion), Peter Schafer (SP, Soziales) und Iris Schelbert (Grüne, Öffentliche Sicherheit) behalten ihre Direktionen.

Die beiden Stadtratsneulinge Benvenuto Savoldelli (FDP) und Thomas Marbet (SP) hatten sich beide explizit an der Direktion Finanzen interessiert gezeigt. Stiefmütterlich behandelt wird offenbar die Direktion Bildung, für die sich niemand à priori zur Verfügung stellen wollte und die nun von Benvenuto Savoldelli übernommen wird. Das Gemeindeparlament hat in der Debatte von Ende Juni bezüglich der Direktionsverteilung allerdings das letzte Wort.

Haben uns Zeit genommen

Die Sitzung von Montagabend verlief unter der Führung des neuen Stadtpräsidenten Martin Wey. «Wir haben uns für die Direktionsverteilung Zeit genommen», umschreibt Wey die Sitzungsszenerie. Ein eigentliches Regelwerk liege der Direktionsverteilung jeweils nicht zu grunde, so der neue Stadtpräsident weiter. Aber «selbstverständlich spielen dabei das Anciennitätsprinzip, persönliche Präferenzen und auch die vorliegenden Wahlresultate eine Rolle.»

Vorläufig ists also nichts geworden mit der seinerzeit ins Leben gerufenen «Bürgerliche Allianz für eine starke Stadt Olten» zwischen FDP und CVP, nach der Wey das Bestreben von Benvenuto Savoldelli, im Stadtrat die Verantwortung für die Direktion Finanzen zu übernehmen, stark zu machen hatte. «Wir haben eine Verteilung zu handen des Parlaments hinbekommen», sagt Wey. Inwiefern diese in den einzelnen Fraktionen noch zu reden geben, sei offen. «Aber ich kann mir schon vorstellen, dass die eine oder andere Bemerkungen fallen wird», sagt Wey.

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